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Fliegen in Mittelstreckenflugzeugen bietet in Europa selten viel Platz.
Fliegen in Mittelstreckenflugzeugen bietet in Europa selten viel Platz. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Airbus A320: In Flugzeugen wird der Platz selbst für kleine Laptops knapp

Fliegen in Mittelstreckenflugzeugen bietet in Europa selten viel Platz.
Fliegen in Mittelstreckenflugzeugen bietet in Europa selten viel Platz. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Lufthansa, Swiss und British Airways bestuhlen ihre Flugzeuge immer enger. Knie im Rücken und kaum aufklappbare Displays sind das Resultat. Und wer nicht aufpasst, riskiert sogar Notebook-Schäden. Damit sind die teuren Premium-Carrier teils genauso eng wie manch Billigflieger.
Von Andreas Sebayang

In modernen oder modernisierten Mittelstreckenflugzeugen wird es immer enger. Bei dichter Bestuhlung lassen sich etwa in einem A320 durchaus 180 Fluggäste unterbringen. Das ist nah an dem sieben Meter längeren A321, der ohne Umbau Platz für etwa 190 Fluggäste hat. Normal waren im A320 einmal zwischen 160 und 170 Plätze. Die zusätzlichen Plätze werden ermöglicht, indem der Abstand zwischen den Reihen minimiert wird. Auch das Design der Sitze wird angepasst. Als Resultat hat der Passagier mittlerweile mitunter schon Probleme beim Aufklappen eines kompakten 12-Zoll-Notebooks, eine der kleinsten Notebook-Klassen mit vollwertiger Tastatur. Der Nutzer muss ohnehin darauf achten, dass der vor einem positionierte Passagier nicht mit hoher Geschwindigkeit seine Rücklehne nach hinten stellt. Der dafür notwendige Sicherheitsabstand existiert nicht mehr. Ein Displaybruch könnte die Folge sein. Allerdings sind sich Notebookbesitzer der Gefahr in der Regel bewusst, so dass wir Schäden dieser Art noch nicht gesehen haben.

  • Swiss-Maschinen, hier ein Airbus A320, bieten nicht unbedingt mehr Platz als Billigflieger. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Notebook passt gerade noch in die Tasche des stark optimierten Sitzes. Trotz 31 Zoll Abstand in diesem A321 ist der Platz sehr knapp. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Aufgeklappt lässt sich mit einem 12-Zoll-Notebook noch gerade so arbeiten. Solange der Vordersitz nicht bewegt wird. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wenn's mit der Arbeit nicht klappt, kann immerhin tagsüber die Aussicht genossen werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Swiss-Maschinen, hier ein Airbus A320, bieten nicht unbedingt mehr Platz als Billigflieger. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)


Aufgefallen ist uns das bisher bei der Lufthansa, Swiss und British Airways, die ihre Maschinen auf einen Sitzabstand zum vorderen Fluggast von 30, 31 beziehungsweise 30 Zoll umgebaut haben. Die in der Luftfahrt üblicherweise angegeben Zollwerte entsprechen rund 76 und 79 Zentimetern. Wir haben die Anzahl der Sitzplätze zwar nicht gezählt, doch in Flügen der genannten Fluggesellschaften können wir bestätigen, dass das Platzniveau teilweise dem entspricht, was Low Cost Carrier für wenige Euros verkaufen.

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Seatguru zeigt Sitzkonfigurationen

Erfahrungen mit anderen Fluggesellschaften oder der B737 fehlen uns in Europa diesbezüglich. Laut Seatguru bietet Air France aber noch etwas mehr Platz zum vorderen Fluggast (Inlands-A320, 32 Zoll Abstand) und British Airways sowie Lufthansa sind auf dem Platzniveau von Ryanair (B737, 30 Zoll Abstand). Swiss liegt mit 31 Zoll im Mittelfeld. Air Berlin und Easyjet schaffen einen Abstand von nur 29 Zoll. Die US-Fluggesellschaft Spirit Airlines schafft sogar 28 Zoll und verkauft die Sitze als 'Deluxe Leather Seat'. Die Abstände von 71 bis 81 Zentimetern (28 bis 32 Zoll) sind allerdings nur ein Hinweis auf den tatsächlichen Platz. Das Design der Sitze ist maßgeblich verantwortlich dafür, ob ein großer Passagier seine Beine unter den Vordersitz bekommt oder sich der Tisch bei einem Bauch noch herunterklappen lässt, was die Arbeitsfläche zusätzlich einschränkt.

Noch betrifft die Enge nicht alle A319-, A320- und A321-Mittelstreckenflugzeuge. Einige Flugzeuge sind noch nicht auf die enge Bestuhlung umgebaut worden, aber sie werden seltener. Bei neuen Flugzeugen ist das aber typisch. Es ist im Moment Glückssache, ob man regelrecht eingepfercht wird oder bequem sitzt. Auch andere Fluggesellschaften arbeiten an der Beschränkung des Platzes. Das soll die Kosten senken und ähnliche Preise ermöglichen wie bei Billigfliegern.

In der europäischen Luftfahrt gibt es keinen Qualitätswettbewerb 

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watwerbisdudenn 01. Mär 2017

Ticketscan beim Wiegen. Wird nicht gewertet und läuft extra, wie bisher auch. Nein, und...

watwerbisdudenn 01. Mär 2017

Genau, wenn mehrere Leute Dir beschreiben, dass sie in aufrechter Sitzposition an die...

plutoniumsulfat 28. Feb 2017

Schon mal in #2 geschaut? Oder war das nur ein Negativbeispiel, was hier zufällig einige...

pool 28. Feb 2017

Nein. Alle Langstreckenmaschinen von AirBerlin sind mit diesem Produkt ausgestattet...

Freakey 28. Feb 2017

Als Vielflieger (jede Woche) kann ich Ihnen folgendes zu AirBerlin (Goldkarte) sagen...



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