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In der europäischen Luftfahrt gibt es keinen Qualitätswettbewerb

Wettbewerb bedeutet bei den Premium-Fluggesellschaften derzeit vor allem: Wer kann den Flieger noch voller packen? Funktionierender Konkurrenzdruck existiert praktisch nicht, da die Fluggesellschaften den Kunden kaum noch beachten, der nicht das Geld für die Business-Klasse hat. Das betrifft viele Maschinen der Familie A320 und ist manchmal sogar von außen zu erkennen. Ein A319 mit zwei Notausgangsfenstern über den Flügeln je Seite ist enger bestuhlt als die Variante mit einem Notausgangsfenster. Früher war das dem längeren A320 vorbehalten.

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Das hat auch operativ Nachteile. Ein Swiss-Kapitän erklärte etwa zu einer leichten Verspätung, dass neben der Windsituation die ausgebuchte Maschine schuld an Verzögerungen sei, da sowohl der Einstieg als auch der Ausstieg länger dauert. Zudem sorgen die immer vielfältigeren Handgepäck-Tarife unserer Erfahrung nach dafür, dass die Passagiere mit großen Trolleys das Flugzeug besteigen. Dank enger Bestuhlung gibt es hier ohnehin weniger Platz und dies sorgt regelmäßig für weitere Verzögerungen.

Aus Flexibilitätsgründen muss teilweise auch die Business-Klasse enger werden

Bei der Business-Klasse sollte das eigentlich besser sein. Doch auch dort kann man Pech haben. Bei besonders eng bestuhlten Flugzeugen wird zwar weiter der Mittelplatz freigelassen, doch der Platz nach vorne und hinten ist mit der Economy gleichgesetzt, da somit auch die vorderen Plätze als Economy-Plätze beispielsweise auf Ferienstrecken verkauft werden können. British Airways hat in der Euro-Business-Klasse (BA A321) mit 30 Zoll weniger Platz als Swiss in der Economy mit 31 Zoll (LX A321v2). Das Sitzdesign von British Airways schützt zudem nicht vor den Knien eines hinteren größeren Fluggastes.

Eine Lösung gibt es in Europa dafür nicht. Wer unterwegs am Notebook arbeiten muss, hat in der Regel keine Auswahl und muss hoffen, dass der vordere Fluggast seinen Sitz nicht nach hinten verstellt. Zudem sollte das Gerät möglichst klein sein. Bilddiagonalen bis hin zu kompakten 13-Zoll-Designs erlauben ab und an noch einigermaßen komfortables Arbeiten.

In anderen Gebieten sieht das anders aus. Auf einigen Kontinenten wird noch eine echte Business-Klasse, sprich 2-2-Konfiguration, in einem A320 oder einer B737 auf Kurz- und Mittelstrecke verkauft. In Europa wird allenfalls auf Fifth-Freedom-Segmenten oder wenn ein Langstreckenflugzeug ausnahmsweise auf kürzeren Strecken im Einsatz ist, ein besserer Sitz verkauft. Dabei sind die Preise in Europa für Business-Sitze erstaunlich hoch. Die Strecke San Francisco - Los Angeles bekommt man dort etwa für um die 200 Euro (2. April 2017, United, First Class im Business-Sitz) pro Wegstrecke. Berlin - München (Lufthansa, Business in Economy-Sitz) kostet in etwa das Doppelte, beinhaltet allerdings die Nutzung einer Lounge. Mit Rückflug erhöhen sich die Preise auf 500 beziehungsweise 750 Euro.

Bei kürzeren Distanzen und wenn es nicht eilig sein muss, bietet sich immerhin der Zug als Alternative an. Dort hat der Nutzer selbst in der 2. Klasse erheblich mehr Platz als in der modernisierten Euro Business Class.

 Airbus A320: In Flugzeugen wird der Platz selbst für kleine Laptops knapp
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watwerbisdudenn 01. Mär 2017

Ticketscan beim Wiegen. Wird nicht gewertet und läuft extra, wie bisher auch. Nein, und...

watwerbisdudenn 01. Mär 2017

Genau, wenn mehrere Leute Dir beschreiben, dass sie in aufrechter Sitzposition an die...

plutoniumsulfat 28. Feb 2017

Schon mal in #2 geschaut? Oder war das nur ein Negativbeispiel, was hier zufällig einige...

pool 28. Feb 2017

Nein. Alle Langstreckenmaschinen von AirBerlin sind mit diesem Produkt ausgestattet...

Freakey 28. Feb 2017

Als Vielflieger (jede Woche) kann ich Ihnen folgendes zu AirBerlin (Goldkarte) sagen...


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