Airbnb-Gründer: Corona hat das Reisen verändert

Statt Abenteuer in den Metropolen suchen die Menschen Entspannung auf dem Land. Auch die Reisedauer hat sich laut Airbnb stark verändert.

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Berliner Wald
Berliner Wald (Bild: David Gannon/AFP via Getty Images)

Corona hat das Reiseverhalten der Menschen verändert. Das sagte Airbnb-Gründer Nathan Blecharczyk der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. "Der Trend geht raus auf Land", betonte Blecharczyk. "Früher haben die zehn Top-Städtedestinationen wie New York, London oder Berlin zehn Prozent unserer gesamten Buchungen ausgemacht. Der Anteil hat sich halbiert."

Dieser Trend werde auch nach der Pandemie bleiben, vermutet der Manager. "Während Corona haben die Menschen ihre Liebe zur Natur entdeckt, vor allem in ihrer näheren Umgebung. Nach einem Jahr mit Kindern zuhause, sehnen sie sich nach der Erholung im Grünen."

Zudem hat sich auch die Reisedauer verändert - Reisen werden immer länger. "Ein Viertel unserer Buchungen geht heute über einen längeren Zeitraum als 28 Tage, vor Corona waren es nur 14 Prozent", sagte Blecharczyk. "Die Deutschen sind die Langzeitgäste schlechthin, 2021 gehen fast 40 Prozent der Buchungen über einen Monat und länger."

Generell sei die Reiselust gewaltig, sagte Blecharczyk, "überall auf der Welt". Hinter Airbnb liege das "beste erste Quartal aller Zeiten."

Der Home-Sharing-Konzern meldete im Mai Top-Ergebnisse für das erste Quartal, der Umsatz von 887 Millionen US-Dollar lag 23 Prozent über den Schätzungen der Analysten der Wall Street. Airbnb steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 Prozent, während Expedia, Booking und Marriott International berichteten, dass ihre Umsätze im gleichen Zeitraum um durchschnittlich mehr als 48 Prozent zurückgegangen sind.

Der Bruttobuchungswert von Airbnb ist im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum ersten Quartal im Jahr 2019 wuchs der Anteil um 3 Prozent.

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