Aikido: Start-up plant KI-Rechenzentren in Offshore-Windrädern
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Riesige KI-Rechenzentren, die in den USA aktuell dutzendweise gebaut werden, haben keinen guten Ruf: Nachbarn leiden unter Lärm, Abgasen und steigenden Strompreisen, der Wasserbedarf wird seit Jahren kritisiert . Entsprechend mehren sich die Versuche, die Rechenzentren in günstigere Umgebungen zu verlagern – einigen schwebt da das All vor . Ganz so weit hinaus will das US-amerikanische Start-up Aikido(öffnet im neuen Fenster) nicht, es plant KI-Rechenzentren auf dem Meer(öffnet im neuen Fenster) .
Dabei soll die Hardware in den Ballasttanks eines Windrads untergebracht werden, welches sie direkt vor Ort mit Ökostrom versorgt. Ein erster Prototyp soll mit lediglich 100 kW an Rechentechnik ausgestattet werden. Dessen Plattform ist bereits gebaut und getestet, im Sommer 2026 soll ein Vesta-V-17-Windrad montiert werden. Anschließend soll der Prototyp vor die Küste Norwegens geschleppt werden und dort noch 2026 in Betrieb gehen.
Es handelt sich bei dem Prototyp um ein im Maßstab 1:4 verkleinertes Modell des eigentlichen Konzepts AO60DC. Dieses soll ein Windrad mit einer Leistung von mindestens 15 MW mit bis zu 12 MW an Hardware kombinieren. Zur Überbrückung von Zeiten ohne ausreichend Wind werden Akkus verbaut, im Notfall soll die Hardware über den Netzanschluss versorgt werden. Auf dieser Basis ist ein erstes kommerzielles Projekt für 2028 vor der britischen Küste geplant.
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