Abo
  • Services:
Anzeige
Einschlag des Impaktors Dart auf Didymoon: eine reelle Chance, eine Kollision zu vermeiden
Einschlag des Impaktors Dart auf Didymoon: eine reelle Chance, eine Kollision zu vermeiden (Bild: Esa-ScienceOffice.org)

Ein kleiner Schubs für einen Asteroiden...

Der Impuls, so das Kalkül der Forscher, verändert die Geschwindigkeit des kleineren Asteroiden leicht - und damit dessen Bahn. Die Idee dahinter ist: Wird ein Asteroid entdeckt, dessen Bahn die Erdbahn kreuzt, könnte er mit einem Impaktor angestoßen werden und seine Bahn mit der Zeit so verändern, dass er an uns vorbeifliegt. Die Ablenkung muss ja nur etwa einen Erdradius betragen.

Dass das Konzept grundsätzlich funktioniert, hält Ulamec für ausgemacht. Schwierig seien die Details, etwa den Asteroiden zu treffen, auch wenn er für die Raumsonde in einem Phasenwinkel wie die Mondsichel erscheine. Dafür wiederum müsse sichergestellt sein, dass die Steuerung im letzten Moment richtig funktioniere. Schließlich soll die Sonde genau den Punkt treffen, an dem der Dart die größte Wirkung erzielt.

Aim beobachtet den Aufprall

All das soll mit der Aida-Mission getestet werden. Wenn Dart auf den kleinen Didymoon trifft, wird die europäische Sonde Asteroid Impact Monitor (Aim) diesen Aufprall aus geringer Distanz beobachten. Der Fokus wird dabei auf der Untersuchung des Kraters sowie der Staubentwicklung liegen. Letztere soll ein besseres Verständnis des Effekts bringen, den das ausgeschleuderte Material bewirkt.

Anzeige
  • Übersicht über die Mission. (Bild: Esa-ScienceOffice.org)
  • Die europäische Sonde Aim über dem Didymoon. Sie setzt Cubesats aus... (Bild: Esa-ScienceOffice.org)
  • .. und schickt einen Lander auf den Asteroiden. (Bild: Esa-ScienceOffice.org)
  • Aim sollen den Asteroiden erforschen. (Bild: Esa-ScienceOffice.org)
  • Der US-Impaktor Dart soll Didymoon leicht aus der Bahn bringen. (Bild: Esa-ScienceOffice.org)
  • Aim überträgt Daten per Laser zur Erde. (Bild: Esa-ScienceOffice.org)
Der US-Impaktor Dart soll Didymoon leicht aus der Bahn bringen. (Bild: Esa-ScienceOffice.org)

Aim bildet dabei die Vorhut: Die Sonde wird mit verschiedenen Instrumenten ausgestattet, darunter Kameras, Radar und Laser, um Didymoon aus einer Entfernung von etwa 100 Kilometern zu untersuchen und zu vermessen, um den richtigen Zielpunkt zu bestimmen.

Ein Lander wird auf Didymoon abgesetzt

Um den Asteroiden besser zu erforschen, wird Aim zudem ein Landefahrzeug auf Didymoon absetzen. Der soll hochaufgelöste Aufnahmen von dessen Oberfläche machen sowie mit Radar Daten sammeln, um die Dichte zu berechnen - das ist wichtig für Ablenkung.

Weitere Daten werden kleine Satelliten sammeln, die Aim aussetzt. Die Sonde wird nämlich Slots für sechs Cubesats haben - wobei noch nicht klar ist, in welcher Konfiguration diese mitfliegen, also als sechs einzelne Würfel, als drei Doppelwürfel oder als zwei Cubesats-3. Sie sollen Daten sammeln. Es soll aber auch getestet werden, wie gut sich die Minisatelliten für den interplanetaren Einsatz eignen.

Aim überträgt Daten per Laser

Schließlich will Esa bei Aim erstmals Laserkommunikation über große Strecken ausprobieren. Datenübertragung per Laser wird derzeit bei Erdsatelliten eingeführt. Diese Technik ermöglicht höhere Datenraten als eine Datenübertragung per Funk über X- oder Ka-Band.

Oberstes Ziel ist jedoch, Asteroiden besser kennenzulernen und zu schubsen - was beides zusammenhängt.

 Aida: Esa und Nasa proben die Rettung der Welt... mit einem großen Nutzen für die Menschheit 

eye home zur Startseite
brutos 26. Nov 2015

Wenn die Gefahr erkannt wird ist es wohl zu spät für Planung, Bau und Realisierung...

honk 02. Nov 2015

Das steht doch schon im Artikel, das 3 Wochen viel zu kurz sind. Um solchen Bedrohungen...

Zeitvertreib 02. Nov 2015

Ein Asteroid hat wie alles andere auch keine absolute Geschwindigkeit sondern nur eine...

Kein Kostverächter 02. Nov 2015

Bei der Aida-Mission könnte man ja auch vermuten, dass es sich um einen Ernstfall handeln...

Trollversteher 31. Okt 2015

Eine Sprengkraft die ausreicht, um von einem Asteroiden aus porösem Gestein und von einem...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. G. Umbreit GmbH & Co. KG, Bietigheim-Bissingen
  2. Scheidt & Bachmann System Service GmbH, Mönchengladbach bei Düsseldorf
  3. Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, Berlin
  4. Telekom Deutschland GmbH, Bonn


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 99,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 99,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 23,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Light L16

    Kamera mit 16 Kameramodulen soll DSLRs ersetzen

  2. Yara Birkeland

    Autonomes Containerschiff soll elektrisch fahren

  3. Airport Guide Robot

    LG lässt den Flughafenroboter los

  4. Biometrische Erkennung

    Delta lässt Passagiere mit Fingerabdruck boarden

  5. Niantic

    Keine Monster bei Pokémon-Go-Fest

  6. Essential Phone

    Rubins Smartphone soll "in den kommenden Wochen" erscheinen

  7. Counter-Strike Go

    Bei Abschuss Ransomware

  8. Hacking

    Microsoft beschlagnahmt Fancy-Bear-Infrastruktur

  9. Die Woche im Video

    Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole

  10. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

Neuer A8 vorgestellt: Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
Neuer A8 vorgestellt
Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
  1. Autonomes Fahren Continental will beim Kartendienst Here einsteigen
  2. Verbrenner Porsche denkt über Dieselausstieg nach
  3. Autonomes Fahren Audi lässt Kunden selbstfahrenden A7 testen

Anker Powercore+ 26800 PD im Test: Die Powerbank für (fast) alles
Anker Powercore+ 26800 PD im Test
Die Powerbank für (fast) alles
  1. Toshiba Teures Thunderbolt-3-Dock mit VGA-Anschluss
  2. Asus Das Zenbook Flip S ist 10,9 mm flach
  3. Anker Powercore+ 26800 PD Akkupack liefert Strom per Power Delivery über USB Typ C

  1. Re: Eine Beleidigung für echte Fotografen

    RienSte | 08:38

  2. Re: Zivilisation

    ssj3rd | 08:34

  3. Re: e-Auto als Zweitwagen

    ssj3rd | 08:31

  4. Re: 6 Knoten pro Stunde

    maverick1977 | 08:29

  5. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    ssj3rd | 08:28


  1. 07:25

  2. 07:14

  3. 15:35

  4. 14:30

  5. 13:39

  6. 13:16

  7. 12:43

  8. 11:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel