Aida Cruises: Staatsanwaltschaft ermittelt nach IT-Problemen bei Reederei

Aida Cruises arbeitet nach den Ausfällen seiner IT-Systeme mit den Behörden zusammen. Das deutet auf einen Hackerangriff hin.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Die Aida Cruises haben weiter Probleme mit ihrer IT.
Die Aida Cruises haben weiter Probleme mit ihrer IT. (Bild: kees torn, flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Nach den erheblichen IT-Problemen bei der Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises und der Absage von Silvesterkreuzfahrten rund um die Kanaren hat die Rostocker Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. "Unsere IT-Spezialisten und die von Aida schauen, was passiert ist", sagte der Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft, Harald Nowack, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Den Ermittlungen sei eine Anfrage von Aida Cruises an das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern vorangegangen.

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Über aktuelle Erkenntnisse zur möglichen Ursache der IT-Störung könne noch nichts gesagt werden, sagte Nowack. In Medien war zuvor über einen möglichen Hackerangriff spekuliert worden. Ein Sprecher von Aida Cruises sagte am Dienstag, dass die IT-Probleme weiter bestünden. Das Unternehmen sei per Telefon oder E-Mail weiter nicht zu erreichen. Das meldet die Reederei so auch auf ihrer Webseite.

Die begonnenen Reisen der Schiffe Aida Perla und Aida Mar seien regulär beendet worden, die neuen Reisen jedoch nicht angetreten worden. Begonnen hatten die IT-Störungen laut Sprecher auf der Aida Mar. Vorgänge an Bord, die normalerweise mit einer Chipkarte erfolgen, mussten per Hand geschehen. Passagiere schrieben auf Facebook, dass sämtliche IT-System ausgefallen seien. Laut der Bild-Zeitung bestehen die Probleme wohl schon seit dem 24. Dezember.

Die Reederei hatte kurz vor Beginn der bereits geplanten Kreuzfahrten auf seiner Facebook-Seite mitgeteilt, dass die Silvesterkreuzfahrten offiziell wegen IT-Problemen nicht stattfinden können. Details zu der konkreten Störung sind auch weiter nicht bekannt. Die Anfrage an das Landeskriminalamt und die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft legen aber nahe, dass es sich tatsächlich um einen Hackerangriff handeln könnte.

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