Abo
  • IT-Karriere:

FPGAs: Xilinx liefert erste Versal-ACAPs aus

Zwei Serien von programmierbaren Schaltungen: Xilinx hat begonnen, die Versal-Chips an Partner zu verteilen. Die ACAP-FPGAs werden im 7-nm-EUV-Verfahren bei TSMC produziert und sind früher als erwartet fertig. Sie eignen sich für künstliche Intelligenz und für Cloud-Anwendungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Versal-ACAPs werden ausgeliefert.
Die Versal-ACAPs werden ausgeliefert. (Bild: Xilinx)

Der FPGA-Entwickler Xilinx hat bekanntgegeben, dass die ersten Versal-Chips an enge Partner verteilt wurden. Die programmierbaren Schaltungen, die der Hersteller als Adaptive Compute Acceleration Platform (ACAP) bezeichnet, werden vorerst in zwei Varianten zur Verfügung gestellt, weitere Modelle sollen später im Jahr folgen. Die Versal AI Core sind für künstliche Intelligenz gedacht, die Versal Prime für ein breiteres Anwendungsfeld wie 5G-Mobilkommunikation, Netzwerk- oder Storage-Applikationen.

Stellenmarkt
  1. INTERPLAN Congress, Meeting & Event Management AG, München
  2. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm

Beide Versal-Serien entstehen bei TSMC im N7+ genannten Fertigungsverfahren, also 7 nm FinFet mit extrem ultravioletter Belichtung (EUV). Laut Xilinx habe TSMC schneller liefern können, als es der Zeitplan eigentlich vorgesehen habe, weshalb einige Unternehmenspartner bereits mit ACAPs bemustert werden konnten.

Egal ob Versal AI Core oder Versal Prime, beide Serien integrieren ARM-Kerne wie die Cortex-A72 als Application- und die Cortex-R5F als Realtime-Cores. Hinzu kommen ein (LP)DDR4-Interface mit ECC-Speicherkorrektur mit bis zu 256 Bit (AI Core) oder bis zu 384 Bit (Prime) und die eigentlichen Logikelemente. Für die Versal AI Core nennt Xilinx eine Inferencing-Leistung von bis zu 133 Teraops bei INT8-Genauigkeit, um bereits trainierte Netze anzuwenden, die Versal Prime sollen bis zu 5 Teraflops bei FP32-Berechnungen und 50 Prozent mehr Bandbreite schaffen.

In den nächsten Monaten will Xilinx vier weitere Versal-Serien veröffentlichen: die AI Edge, die AI RF, die Premium und die HBM. Letztere haben ergo ein Interface für High Bandwidth Memory, womit die 1.600 GByte/s an Bandbreite (384 Bit mit LPDRR4-4266) leicht übertroffen werden sollen. Mit vier HBM2e-Stacks wie den Samsung Flashbolt wären bis zu 1,64 TByte/s bei 64 GByte Kapazität möglich.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 529,00€
  2. 349,00€
  3. 279€ (Bestpreis!)
  4. 107€ (Bestpreis!)

platoxG 20. Jun 2019 / Themenstart

Ganz so einfach ist es mittlerwerile nicht mehr. Das AV1-Projekt selbst arbeitete bereits...

ms (Golem.de) 19. Jun 2019 / Themenstart

Vega 21 könnte N7+ EUV sein.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Pedelec HNF-Nicolai SD1 Urban ausprobiert

Wir sind das Pedelec eine Woche lang zur Probe gefahren und waren besonders vom Motor angetan.

Pedelec HNF-Nicolai SD1 Urban ausprobiert Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Von Bananen und Astronauten
Indiegames-Rundschau
Von Bananen und Astronauten

In Outer Wilds erlebt ein Astronaut in Murmeltier-Manier das immer gleiche Abenteuer, in My Friend Pedro tötet ein maskierter Auftragskiller im Auftrag einer Banane, dazu gibt es Horror von Lovecraft: Golem.de stellt die Indiegames-Highlights des Sommers vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Verloren im Sonnensystem und im Mittelalter
  2. Indiegames-Rundschau Drogen, Schwerter, Roboter-Ritter
  3. Indiegames-Rundschau Zwischen Fließband und Wanderlust

In eigener Sache: Zeig's uns!
In eigener Sache
Zeig's uns!

Golem kommt zu dir: Golem.de möchte noch mehr darüber wissen, was IT-Profis in ihrem Berufsalltag umtreibt. Dafür begleitet jeder unserer Redakteure eine Woche lang ein IT-Team eines Unternehmens. Welches? Dafür bitten wir um Vorschläge.

  1. In eigener Sache Golem.de bietet Seminar zu TLS an
  2. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  3. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

    •  /