• IT-Karriere:
  • Services:

AI Bridging Cloud Infrastructure: Japan baut drittschnellsten Supercomputer

Einer der stärksten Supercomputer entsteht in Tokio: Das System wird von Fujitsu errichtet und nutzt Volta-Beschleuniger von Nvidia sowie Skylake-SP-Xeons von Intel. Die Rechenleistung soll für die Erforschung von künstlicher Intelligenz eingesetzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Supercomputer-Cluster
Supercomputer-Cluster (Bild: Fujitsu)

Der japanische Serverhersteller Fujitsu wird den AI Bridging Cloud Infrastructure (ABCI) genannten Supercomputer für die Universität Tokio bauen. Den Auftrag dazu erteilte das National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST), das System soll ab April 2018 in Betrieb sein. Angekündigt wurde der ABCI-Supercomputer im November 2016.

Stellenmarkt
  1. procilon IT-Solutions GmbH, Sachsen
  2. Konvekta AG, Schwalmstadt

Laut Fujitsu erreicht er eine theoretische Rechenleistung von 37 Petaflops bei doppelter Genauigkeit (Double Precision, FP64). Damit wäre der Rechner nach den beiden chinesischen Supercomputern, dem Sunway Taihu Light mit 125 Petaflops und dem Tianhe-2A mit derzeit 55 und künftig 95 Petaflops, das weltweit drittschnellste System. Der AI Bridging Cloud Infrastructure besteht aus 1.088 verknüpften Nodes, Fujitsu verbaut dazu die eigenen Primergy CX2570 M4 genannten Module in Primergy-CX400-Servern.

Intel- und Nvidia-Hardware

In jedem Node stecken zwei x86-Prozessoren aus Intels aktueller Xeon-Gold-Serie alias Skylake-SP und vier Tesla V100 von Nvidia in der PCIe-Variante. Als Speicher werden Intels DC P4600, also NVMe-SSDs mit NAND-Flash, eingesetzt. Da die Volta-Beschleuniger bei 16-bittigem Float eine viel höhere Rechenleistung erreichen als bei FP32 (einfache Genauigkeit oder Single Precision), liegt die für künstliche Intelligenz relevante Geschwindigkeit bei 550 Petaflops.

Der Trick der Tesla V100 sind die im Volta-GV100-Chip vorhandenen Tensor-Cores, die 4x4-Matrizen per FMA berechnen. Bei 672 solcher Kerne pro Karte macht das 120 Teraflops je Tesla und somit 522 Petaflops für die 4.352 GPUs insgesamt. Die restliche Rechenleistung stammt von den Xeon-Prozessoren, ihr Anteil an der Gesamtkapazität ist allerdings gering.

Der Post-K-Supercomputer kommt

Neben dem ABCI-Supercomputer plant Japan noch ein System namens Post-K, das von speziellen ARM-basierten Prozessoren angetrieben wird, die Fujitsu entwickelt. Mit Post-K ist ein Supercomputer gemeint, der auf den ebenfalls von Fujitsu stammenden K-Computer von 2011 folgt. Bereits fertig ist das derzeit flotteste japanische System namens Oakforest-PACS des Joint Center for Advanced High Performance Computing in Tokio. Es verwendet Intel-CPUs und Beschleuniger vom Typ Xeon Phi 7250 (Knights Landing).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X 469€)
  2. (u. a. Xbox Wireless Controller Robot White für 59,99€)
  3. (u. a. Ryzen 5 5600X für 359€, Ryzen 7 5800X für 489€)

ms (Golem.de) 13. Okt 2017

Die wirklich spannenden Supercomputer sind nirgends öffentlich aufgeführt - und davon...

felyyy 12. Okt 2017

Reicht das für Minecraft?


Folgen Sie uns
       


Übersetzung mit DeepL - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie die Windows-Version des Übersetzungsprogramms DeepL funktioniert.

Übersetzung mit DeepL - Tutorial Video aufrufen
Cyberpunk 2077: So wunderbar kaputt!
Cyberpunk 2077
So wunderbar kaputt!

Auch nach einem Monat mit Cyberpunk 2077 sind uns schlechte Grafik auf der PS4 oder die zahlreichen Bugs egal. Die toll inszenierte Dystopie macht uns nachdenklich und wird über Jahre unerreicht bleiben. Achtung, Spoiler!
Ein IMHO von Tobias Költzsch und Sebastian Grüner

  1. CD Projekt Red Crunch trifft auf Cyberpunk 2077
  2. Open Source Niemand hat die Absicht, Sicherheitslücken zu schließen
  3. Disney+ Disney muss seinen Katalog aufstocken

Star Trek: Lower Decks: Für Trekkies die beste aktuelle Star-Trek-Serie
Star Trek: Lower Decks
Für Trekkies die beste aktuelle Star-Trek-Serie

Über Discovery und Picard haben viele Fans geschimpft - bei Star Trek: Lower Decks kommen Trekkies hingegen voll auf ihre Kosten. Die Macher sind Star-Trek-Nerds, wie uns Hauptdarsteller Jack Quaid verrät. Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Star Trek: Discovery 3. Staffel Zwischendurch schwer zu ertragen
  2. Amazon Star Trek: Lower Decks kommt im Januar nach Deutschland
  3. Star Trek Discovery Harte Landung im 32. Jahrhundert

Spitzenglättung: Die Pläne zur Zwangsabschaltung von Wallboxen gehen zu weit
Spitzenglättung
Die Pläne zur Zwangsabschaltung von Wallboxen gehen zu weit

Die Netzbetreiber wollen in großem Umfang in die Anschlüsse der Verbraucher eingreifen. Das macht die Elektromobilität unnötig teuer und kompliziert.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Post & DHL Briefmarke per App - kannste abschreiben
  2. Malware BND sucht skrupellose Anfänger zum Trojanerbau
  3. Microsoft Excel bringt endlich das Ende von VBA

    •  /