• IT-Karriere:
  • Services:

AI-Beschleuniger: Nvidia bringt zwei Varianten der Tesla V100

PCIe oder SXM2: Nvidia wird die Tesla V100 genannte Volta-basierte Rechenkarte für Deep Learning noch 2017 in zwei Formfaktoren veröffentlichen. Die Tesla V100 in Modul-Bauweise ist wie beim Vorgänger etwas schneller und benötigt mehr Energie.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla V100 im SXM2-Formfaktor
Tesla V100 im SXM2-Formfaktor (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Nvidia hat zwei Modelle der Tesla V100 angekündigt. So heißen die neuen Rechenkarten, die zur Entwicklung neuronaler Netze im Bereich künstlicher Intelligenz oder allgemein für Deep Learning eingesetzt werden sollen. Die beiden Tesla V100 basieren auf dem GV100-Chip mit Volta-Architektur und beinhalten Ausführungseinheiten zur Matrix-Multiplikation.

  • Tesla V100 als SMX2- und PCIe-Variante (Bild: Nvidia)
  • Technische Daten der beiden Rechenkarten (Bild: Nvidia)
Tesla V100 als SMX2- und PCIe-Variante (Bild: Nvidia)
Stellenmarkt
  1. EGS-plan Ingenieurgesellschaft für Energie,- Gebäude- und Solartechnik mbh, Stuttgart
  2. EDAG Engineering GmbH, Mönsheim

Wie schon bei der Tesla P100 unterscheidet Nvidia zwischen einer PCIe- und einer SXM2-Variante. Das PCIe-Modell ist eine Steckkarte für PEG-Slots mit passiver Kühlung, die Frischluft durch Lüfter in einem Server-Rack erhält. Sie weist 5.120 Shader-Einheiten bei 1.367 MHz auf und erreicht so eine Rechenleistung von 14 Teraflops (FP32); die Tensor-Cores für Deep Learning schaffen 112 Teraflops. Die 16 GByte HBM2-Speicher liefern 900 GByte die Sekunde. Nvidia nennt eine Leistungsaufnahme von 250 Watt.

Das Modul-Pendant in SXM2-Bauweise mit Mezzanine-Anschlüssen unterstützt den NV-Link 2.0, der eine schnelle Kommunikation der Beschleuniger untereinander oder mit IBMs Power9-Prozessoren ermöglicht. Die SMX2-Varianten takten mit 1.455 MHz etwas höher und schaffen daher 14,9 Teraflops (FP32) sowie 119,2 Teraflops (Matrix-Multiplikation). Die Speichergeschwindigkeit ist identisch zum PCIe-Modell, durch den höheren Chiptakt steigt die TDP aber auf 300 Watt. Die wenigen Server-Hersteller, die bereits die Tesla P100 einsetzen, können ihre Kühlungen für die Tesla V100 weiter verwenden.

Preise und Verfügbarkeit für die beiden neuen Tesla V100 nennt Nvidia nicht. Sie sollen aber noch 2017 erhältlich sein und durch Partner oder Hersteller vertrieben werden. HPE etwa möchte mehrere Systeme anbieten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Gaming-Stühle und McAfee Antivirus)
  2. 59€ (Bestpreis!)
  3. 29,99€ (Vergleichspreis 49,99€)
  4. 35€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Apple TV Plus ausprobiert

Wir haben uns Apple TV+ auf einem Apple TV angeschaut. Apples eigener Abostreamingdienst lässt viele Komfortfunktionen vermissen.

Apple TV Plus ausprobiert Video aufrufen
Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

Mitsubishi: Satelliten setzen das Auto in die Spur
Mitsubishi
Satelliten setzen das Auto in die Spur

Mitsubishi Electric arbeitet am autonomen Fahren. Dafür betreibt der japanische Mischkonzern einigen Aufwand: Er baut einen eigenen Kartendienst sowie eine eigene Satellitenkonstellation auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde


      •  /