AI Assistant: Acrobat chattet mit PDFs
Adobes neue Konversations-Engine mit dem Namen AI Assistant in Acrobat und Acrobat Reader(öffnet im neuen Fenster) ermöglicht es Anwendern, mit Dokumenten zu chatten, um Informationen zu finden, Antworten auf Fragen zu erhalten und Inhalte zusammenzufassen. Noch handelt es sich um Betasoftware.
Mit dem KI-Assistenten erhalten Acrobat-Anwender Empfehlungen für Fragen, die sie zum Inhalt eines Dokuments stellen könnten. Der Assistent gibt dann Antworten auf diese Fragen und erspart das Durchlesen ganzer Dateien.
Das Werkzeug kann auch Zitate generieren und anklickbare Links erstellen, die innerhalb langer Dokumente zu relevanten Informationen führen.
Darüber hinaus kann der AI Assistant in Acrobat lange Texte in komprimierte Versionen für E-Mails oder Präsentationen zusammenfassen. Dies könnte eine enorme Zeitersparnis bedeuten. Die Assistentenfunktion funktioniert in allen von Acrobat unterstützten Dateiformaten, einschließlich Word, Powerpoint und natürlich PDFs.
Chatbot startet in der Beta-Phase für Acrobat-Kunden
Der AI Assistant in Acrobat ist für Acrobat-Kunden mit einem Standard-, Pro- oder Team-Abo als Betaversion verfügbar – während der Betaphase ohne zusätzliche Kosten. Die Funktion kann von Abonnenten sowohl in der Desktop- als auch in der Webversion genutzt werden.
Golem.de probierte die Funktionen an einem englischsprachigen Dokument aus. Wie bei anderen generativen KI müssen sogenannte Prompts geschrieben werden, um Antworten zu erhalten. Im Test funktionierten die üblichen Zusammenfassungsfunktionen sehr gut. Neben Präsentationsstichworten ließen sich konkrete Fragen zu einem technischen Produkt richtig beantworten. Besonders gut funktionierte dies mit einer komplexen Bedienungsanleitung für ein Fahrzeug.
Adobe gab nicht an, wie lange der AI Assistant in der Betaphase bleiben werde. Das Unternehmen hat bereits Pläne, die Fähigkeiten in Zukunft zu erweitern. Zu den künftigen Erweiterungen gehören die Integration von Adobes generativem KI-Modell Firefly, das gleichzeitige Abrufen von Informationen aus mehreren Dokumenten sowie Funktionen zum Verfassen und Bearbeiten von Inhalten.
Was die Software nach der Betaphase kosten wird, ist nicht bekannt.
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