Agesa 1006: Ryzen unterstützt DDR4-4000

AMD hat den Mainboard-Herstellern neuen Code für Ryzen-Platinen zur Verfügung gestellt. Der optimiert den Arbeitsspeicher und ermöglicht neben DDR4-4000-Takt auch das Einstellen der Command Rate. Beta-Versionen von UEFIs sind verfügbar.

Artikel veröffentlicht am ,
OC-RAM für Ryzen
OC-RAM für Ryzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

AMD hat sich in einem Blog-Eintrag ausführlich zur neuen Agesa 1006 geäußert, welche die Speichereigenschaften der Ryzen-CPUs verbessert. Die AMD Generic Encapsulated Software Architecture enthält Microcode zur Optimierung für Prozessoren, den die Mainboard-Hersteller in ihre UEFI-Versionen integrieren. Die Agesa 1006 wurde bereits an die Partner geliefert, weshalb erste BIOS-Updates für einige teure Platinen verfügbar seien - etwa für Asus' Crosshair VI und für Gigabytes GA-AX370-Gaming 5.

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Die Agesa 1006 erweitert die Speichergeschwindigkeit: Der Standardtakt beträgt weiterhin DDR-2667 bei Single-Rank-Modulen im Dual-Channel-Betrieb, allerdings stehen Teiler für bis zu DDR4-4000 statt wie bisher für DDR4-3200 zur Verfügung. Da bei AMDs Ryzen der RAM-Takt mit dem integrierten Speichercontroller und dem Infinity Fabric (über welches die Kern-Cluster-Kommunikation läuft) gekoppelt ist, steigt die Leistung der CPUs durch schnelleren DDR4-Arbeitsspeicher etwas mehr als vergleichbare Intel-Chips.

Command Rate nun einstellbar

Eine andere Verbesserungen der Agesa 1006 betrifft die Command Rate. Diese Latenz für die Adressierung einer Speicherbank war bisher nicht einstellbar, einige Boards setzen oft auf 1T - was schneller ist, aber weniger stabil bei hohem Takt. Mit dem neuen Microcode wird die Command Rate im UEFI justierbar, womit 2T für Overclocking manuell genutzt werden kann. Hinzu kommen weitere 26 Optionen, um den Speicher zu optimieren.

Für virtuelle Maschinen relevant ist die Unterstützung der PCI Express Access Control Services (ACS), um Grafikkarten in einer VM in eine IOMMU-Gruppe zu packen und so die Leistung zu steigern. AMD nennt als Beispiel eine virtuelle Maschine mit zwei Pixelbeschleunigern, die dann auf die laufenden Betriebssysteme - Linux und Windows - aufgeteilt werden.

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Im Laufe des Juni 2017 sollen die Mainboard-Hersteller ihre UEFI-Versionen fertig haben. Das wurde uns seitens der Partner bestätigt.

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zonk 30. Mai 2017

Mein Notebook laeuft immer bis zum naechsten Softwareupdate und da ich meinen Rechner...

Socke81 30. Mai 2017

Ich habe mir nur 2133iger RAM gekauft. Waren 16 GB für 50¤ incl. Versand auf ebay. Leider...

HubertHans 30. Mai 2017

Dann sollte man mal schauen woran es liegen könnte. Mein MSI x58 Pro macht es nicht bei...

Silberfan 30. Mai 2017

Zu meinem Board Asus Prime X370-Pro gibt es ein Bios Update auf 0612 . Beim Biostar...



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