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Agesa 1003abba: Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher

AMD hat seinen Partnern die Agesa 1003abba zur Verfügung gestellt: Die überarbeitet das Boost-Verhalten der Ryzen 3000, so dass die Prozessoren bei Last minimal flotter takten. Im Leerlauf wiederum sollen sie sparsamer werden, da sehr leichte Hintergrundlast ignoriert wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Ryzen 7 3700X
Ryzen 7 3700X (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Wer bisher beobachtet hat, dass sein Ryzen 3000 nicht die von AMD genannte Boost-Frequenz wie 4,5 GHz bei einem Ryzen 7 3800X erreicht, für den gibt es bald Abhilfe: Wie AMD per Blogeintrag mitteilt und in einem zweiten Post noch detaillierter ausführt, sollen die CPUs dank neuen Microcodes zwischen 25 MHz und 50 MHz höher takten als zuvor - je nach System, versteht sich.

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AMD spricht allgemein nur von einem behobenen Fehler im BIOS, welcher einen reduzierten Boost zur Folge hatte. Inoffizielle Informationen legen nahe, dass der Hersteller die SMU (System Management Unit) in den Prozessoren mit der Agesa 1003abba überarbeitet. Die Agesa (AMD Generic Encapsulated Software Architecture) enthält den notwendigen Microcode für die jeweiligen Chips und ist die Basis für jedes Hauptplatinen-UEFI.

Die Agesa 1003abba liegt Mainboard-Partnern bereits vor, finale BIOS-Versionen erwartet AMD in den nächsten Wochen. Ein uns zur Verfügung gestelltes Vorab-UEFI für das ROG Crosshair VIII Hero Wifi (X570) von Asus zeigt tatsächlich einen höheren Takt: Unser Ryzen 7 3800X boostet im Singlethread-Test des Cinebench R15 auf bis zu 4,516 GHz statt auf bis zu 4,466 GHz. An der Performance ändert dieses minimale Plus nichts - wir landen immer bei 209 Punkten oder bei 210 Punkten, weil der Boost aufgrund des Windows-Schedulers nicht zwingend auf dem Core anliegt, welcher tatsächlich rechnet. AMD betont, der gestiegene Boost habe keinen Einfluss auf die Haltbarkeit der CPUs.

Eine weitere Änderung der Agesa 1003abba betrifft das Leerlaufverhalten der Ryzen 3000: Mit dem Chipsatztreiber v1.07.29 von Ende Juli 2019 hatte AMD dieses überarbeitet (siehe PDF), so dass die Chips bei sehr leichter Hintergrundlast nicht mehr hochtakten - denn das kostet unnötig Energie. Die neue SMU-Version filtert nun laut AMD noch besser im Hintergrund laufende Anwendungen wie Spiele-Launcher (Epic, Origin, Steam, Uplay etc), Monitoring- und Peripherie-Software aus. Ohne dieses Rauschen sinken der mittlere Takt und ergo auch die Spannung, was die Prozessoren sparsamer macht.

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Spezifikationen von AMDs Ryzen 3000 (Matisse)


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Michael Graetz2 12. Sep 2019

Aha.

Hotohori 11. Sep 2019

Ok, danke. Dann hatte ich das tatsächlich irgendwo falsch aufgeschnappt.

ms (Golem.de) 11. Sep 2019

Der 3800X hier verbrät in Blender gut 30 Watt mehr als der 3700X für nahezu gleiche Leistung.

JouMxyzptlk 11. Sep 2019

Gimme, Gimme, Gimme? The Winner Takes It All? ....


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