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Agenturmodell: Rabatte wird es beim VW ID.3 nicht geben

Volkswagen vermarktet das Elektroauto ID.3 im Rahmen eines Agenturmodells. Den Preis legt VW fest, Rabatte gibt es nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
VW ID.3
VW ID.3 (Bild: Volkswagen)

Für private Neuwagenkäufer ist der Handel um Rabatte beim Händler normal, doch bei der ID-Serie von Volkswagen wird das nicht funktionieren. VW vermarket die Fahrzeuge in einem sogenannten Agenturmodell, wie die Welt am Sonntag (Bezahlschranke) berichtet.

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Das bedeutet, die Händler erhalten eine Verkaufsprovision und Volkswagen setzt den Preis des Fahrzeugs dafür alleine fest. In der Provision sind auch Entgelte für Probefahrten und Beratung enthalten.

Das Agenturmodell hat für die Händler auch Vorteile: Sie müssen die Fahrzeuge nicht mehr vorfinanzieren, sondern tretem nur noch als Mittler auf. Auch die Kosten für die Lagerhaltung übernimmt VW. Die Vorführwagen würden den Händlern im Rahmen eines Leasingkonzepts zur Verfügung gestellt, heißt es in dem Bericht.

Kunden schließen den Kaufvertrag für die Elektroautos direkt mit Volkswagen ab. Sie erhalten die Sicherheit, dass das Fahrzeug überall zum gleichen Preis verkauft wird - mühevolles Suchen und Vergleichen entfallen, dafür aber auch mögliche Schnäppchen.

Ab dem 20. Juli 2020 beginnt in Deutschland die Vermarktung des ID.3 - Volkswagens erstes, rein für den Elektroantrieb konstruiertes Fahrzeug für den Massenmarkt. Zunächst wird das E-Auto an Vorbesteller ausgeliefert, die die sogenannte First Edition geordert haben. Ab Oktober 2020 beginnt dann die Auslieferung der ab Ende Juli bestellten Fahrzeuge.

Elektroautos von VW gibt es nur ohne Rabatt

Das Agenturmodell will Volkswagen für alle Fahrzeuge der ID-Familie nutzen - also beispielweise für den kommenden ID.4, den ersten elektrischen SUV von VW. Wie der ID.3 basiert auch der ID.4 auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) des Konzerns, auf dessen Basis in Zukunft zahlreiche weitere Modelle entstehen sollen.

Rabatt-Ende auch für Audi und Seat?

Nach Aussage des VW-Vertriebschefs, Christian Dahlheim, in der Welt am Sonntag könnte das Agenturmodell für Elektrofahrzeuge durchaus Potenzial auch für weitere Märkte oder Marken haben. Noch sei es zu früh, das zu bewerten.

Wer hat's erfunden?

Die Maßnahme von Volkswagen hat ein großes Vorbild: Tesla gewährt ebenfalls keine Rabatte und hat nicht einmal ein Händlernetz aufgebaut. Die Fahrzeuge werden im Direktvertrieb online verkauft. So weit ist man bei VW noch nicht. Wohl auch deshalb sind die mächtigen Volkswagen-Vertragshändler mit dem Agenturmodell einverstanden: Es sorge wegen der nicht mehr nötigen Vorfinanzierung für eine finanzielle Entlastung, heißt es in dem Bericht. Wie hoch die Provision ist, wurde nicht mitgeteilt.

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Clown 22. Jul 2020 / Themenstart

Z.T. sind das Dinge, die mich selber betroffen haben, ja. Das ist ja der Grund, warum...

potter 21. Jul 2020 / Themenstart

Ja, aber erst seit gestern ;-) Vorgestern waren die Zahlen noch nicht bekannt

DeepSpaceJourney 21. Jul 2020 / Themenstart

Ach ja stimmt, nur weil VW die Preise bestimmt wird es garantiert keine Sonderaktionen...

specialsymbol 21. Jul 2020 / Themenstart

Wäre auch OK. Die Leute würden staunen. Und würden sich die Autohersteller Elektroautos...

AllDayPiano 20. Jul 2020 / Themenstart

Vor 30 Jahren wogen Autos 800-900 kg, vor 20 Jahren 1,2 Tonnen und heute brechen sie...

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