Agents of Storm: Free-to-Play-Strategie von den Max-Payne-Machern
Irgendwo in der Südsee wird die Welt gerettet – jedenfalls in Agents of Storm, einem Free-to-Play-Strategiespiel. Das ist beim finnischen Entwicklerstudio Remedy(öffnet im neuen Fenster) (Max Payne, Alan Wake) in Zusammenarbeit mit dem deutschen Publisher Flaregames(öffnet im neuen Fenster) entstanden. Die Handlung dreht sich um eine Handvoll Agenten, die von ihrem Hauptquartier in der sonnenüberfluteten Bucht einer Trauminsel gegen die sinistere Chimera Corporation kämpfen.

In dem Spiel geht es zum einen darum, eine Basis aufzubauen und dabei möglichst sinnvolle Entscheidungen zu treffen: Werden erst stärkere Verteidigungsanlagen gebraucht, oder ist eine große Flotte von Schnellbooten für Angriffe die bessere Alternative? Zum anderen wählt der Spieler auf der Übersichtskarte die Stützpunkte des Gegners für Angriffe aus. Dort platziert er seine Einheiten, die auf Knopfdruck in Richtung des Feindes stürmen und seine Stellungen unter Beschuss nehmen.
Bei ein paar Probepartien hat Agents of Storm einen sehr kurzweiligen Eindruck gemacht. Das Spiel eignet sich prima für kurze Partien etwa zwischen ein paar U-Bahn-Stopps. Die Handlung wirkt einfach und etwas klischeehaft mit Comic-ähnlichen Zwischensequenzen in Szene gesetzt, ist aber auch unterhaltsam.
Das eigentliche Glanzlicht ist allerdings die Grafik. Nach Angaben von Remedy und Flaregames basiert das Spiel auf Unity 5, außerdem verwendet es die Metal-Schnittstelle von Apple. Das Ergebnis sind etwa auf einem neuen iPhone 6 eine detailreiche Umgebung und butterweiche Kamerafahrten. Wer mag, kann mit anderen Spielern zusammen im Koop-Modus kämpfen.
Derzeit ist das Programm für iOS ab Version 7.1 als 95 MByte großer Download erhältlich(öffnet im neuen Fenster), Umsetzungen für Android und Windows Phone sollen in den kommenden Monaten folgen. Der Download ist kostenlos, beim Spielen muss immer eine Internetverbindung vorhanden sein. Für das Verkürzen der Wartezeiten kann der Spieler nicht wie bei Max Payne einfach den Zeitlupenmodus beenden, sondern er muss Diamanten für echte Euro im Spiel kaufen.



