Steinzeit-Strategie ohne Verkehrsregelung

Die künstliche Intelligenz wurde in wenigen Punkten verbessert: Arbeiter beginnen nun automatisch mit dem Abbau von Ressourcen nach der Fertigstellung eines Lagers oder Kornspeichers. Mit einem Rechtsklick werden Felder nach dem Abarbeiten erneut angebaut und Kampfeinheiten können über Farm-Felder laufen. Abseits davon verhalten sich alle Einheiten noch genauso dumm wie damals.

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Wenn etwas an Age of Empires nervig ist, dann ist es die schlechte automatische Wegfindung. Die uns sogar noch schlechter als im Original vorkommt. Immer wieder verhakten sich Kampfeinheiten nach der Landung an einer Küste ineinander und ließen sich nicht mehr entknoten. Im Zufalls-Spiel hat es der Computergegner wiederholt geschafft, seine eigenen Arbeiter in einem Waldstück zu verkeilen, wo wir sie mit einem Bogenschützen genüsslich einen nach dem anderen töten konnten.

  • Die alte Grafik von Age of Empires (Screenshot: Microsoft)
  • Die neue Grafik von Age of Empires (Screenshot: Microsoft)
  • Ein neues Spiel beginnt in der alten Engine (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Ein neues Spiel beginnt in der neuen Engine (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Durch das neue Zoom-Feature gibt es viel mehr Übersicht. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Das Optionsmenü erlaubt nur wenig Anpassungen. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Kampagnenmissionen haben keine kurzen Videos mehr, nur gesprochenen Text. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Missionen werden schnell anspruchsvoll und müssen oft auswendig gelernt werden, um die Attacken abzuwehren. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Durch die schlechte Wegfindung werden Landungen mit dem Schiff zur Tortur. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Das alte Optionsmenü (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Wir legen eine Siedlung in Schutt und Asche. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Der Tech-Tree (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Meere haben einen neuen Wasser-Shader bekommen. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Unsere Siedlung wächst und gedeiht. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Zoom-Einstellung 1x, die entfernteste Ansicht (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Zoom-Einstellung 4x, der größte Zoom-Faktor (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
Durch die schlechte Wegfindung werden Landungen mit dem Schiff zur Tortur. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Selbst wenn man bei den fehlenden Formationen aufgrund des "wilderen" Szenarios ein Auge zudrücken will: Der hohe Anteil an Mikromanagement beim Bewegen größerer Armeen unterhält maximal Profi-Spieler. Die Einheiten bewegen sich einmal zusammengefasst stets im gleichen Abstand zueinander über die Karte. Möchte man einen Priester hinter den Bogenschützen platzieren, muss der einzeln herausgesucht werden und an seinem neuen Platz stehen bleiben, bevor die Gruppe weiterzieht.

Eine alte Engine, wie die von Age of Empires 1, in diesem Bereich auf ein modernes Level zu heben, wäre sicherlich nicht leicht gewesen. Ob es die Entwickler versucht haben, ist schwer zu sagen. Am Ende stolpert das Remake aber genau an diesem Punkt derart stark, dass es für Spieler, die Dawn of War 3, Starcraft 2 oder selbst Halo Wars gewohnt sind, nahezu unspielbar ist.

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An den äußerst aggressiven Computergegnern in der Kampagne (nicht dem Tutorial) hat sich nämlich auch nichts spürbar geändert. Einige Missionen müssen ab der ersten Sekunde auf eine spezifische Art angefangen werden, um den Sieg davontragen zu können. Diese Art der Missionsgestaltung ist heute zu altmodisch.

Neu orchestrierte Klänge

Der Soundtrack liegt in der Originalfassung und einem Remaster vor, das Gleiche gilt für die Sprachsamples der Einheiten. Leider lassen sich die Verbesserungen nicht einzeln zuschalten. Spieler spielen in der Definitive Edition entweder die Classic-Fassung mit dem alten Sound oder die gegenwärtige Version mit neuen Klängen.

Die neuen Arrangements des Soundtracks gefallen uns sehr gut. Sie bieten einen humorvollen Mix aus alten Melodien und spontanen Tempowechseln. Die neuen Sprachsamples hatten es in der Redaktion zugegeben sehr schwer gegen die kultigen Originalsounds.

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 Ein krasser Zoom und trotzdem keine ÜbersichtVerfügbarkeit und Fazit 
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uschatko 25. Feb 2018

Die Bugs bei dem Spiel sind wirklich schlimm, vor allem wurden die in der Testphase schon...

mw (Golem.de) 22. Feb 2018

Nirgends steht so ein Wortlaut von wegen K.O.-Kriterium - Im Gegenteil wird mehrfach...

hackgrid 21. Feb 2018

i3 3. Gen gabs auch erst 12 Jahre nach AOE2 Release ;-)

ArcherV 20. Feb 2018

Ich schreib nicht ohne Grund Videobrille. Hätte ich eine VR Brille gemeint hätte ich...



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