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AGB: Telekom will UMTS-Abschaltung rechtlich vorbereiten

Die Telekom erklärt die Änderung in ihren Mobilfunkverträgen und warum der Konzern eine Klausel zur UMTS-Abschaltung braucht.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Telekom übernahm überzählige Netzstandorte von Telefónica Deutschland.
Die Telekom übernahm überzählige Netzstandorte von Telefónica Deutschland. (Bild: Telefónica O2)

Die Deutsche Telekom will sich rechtlich darauf vorbereiten, ab dem Jahr 2021 die 3G-Frequenzen abzuschalten oder anders zu nutzen. Das sagte Telekom-Sprecher Niels Hafenrichter Golem.de auf Anfrage. Eine Entscheidung zu einer UMTS-Abschaltung sei aber nicht getroffen worden, betonte er.

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Hafenrichter erklärte: "Die Deutsche Telekom hat die AGB für verschiedene Tarife in Bezug auf die Verwendung der 3G-Netztechnologie geändert. Die in die AGB aufgenommene Änderung bedeutet jedoch nicht, dass das 3G-Netz tatsächlich Ende 2020 abgeschaltet wird. Weder zur Abschaltung selbst, noch zu einem möglichen Zeitpunkt hierfür, sind bisher entsprechende Entscheidungen getroffen worden."

Neue Vertragstexte

Die Telekom erklärt in ihren Mobilfunkverträgen neuerdings, dass UMTS nur bis zum Jahresende 2020 verfügbar ist. Dort heißt es: "Die jeweilige örtlich (geographisch) verfügbare Mobilfunk-Technologie ist unter telekom.de/netzausbau einsehbar. Die dort aufgeführte Netztechnologie 3G (UMTS - Universal Mobile Telecommunications System - und HSPA - High Speed Packet Access-) im Mobilfunknetz der Telekom ist - vorbehaltlich einer Verlängerung - nur bis zum 31.12.2020 verfügbar."

Nach den Worten von Hafenrichter gebe es derzeit jedoch keinen Beschluss darüber, 3G Ende 2020 abzuschalten beziehungsweise die Frequenzen für andere Netztechnologien wie LTE zu nutzen. "Es handelt sich bei der AGB-Änderung lediglich um eine rechtlich notwendige, vorbereitende Maßnahme, um im Rahmen der Modernisierung des Mobilfunknetzes die Alternative einer Abschaltung beziehungsweise der veränderten Nutzung der 3G-Frequenzen ab 2021 zu ermöglichen."

Hier handelt es sich um die gepaarten Frequenzen im 2-GHz-Band aus den Bereichen 1.920 MHz bis 1.980 MHz (Unterband) und 2.110 bis 2.170 MHz (Oberband).

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Eichhorn73 08. Feb 2017

Da wird uns gezeigt, wie man Gewinn maximiert! Verbraucher werden quasi gezwungen neue...

My1 25. Jan 2017

es gibt auch heutzutage nicht smartphones zu kaufen, können die alle LTE? würde mich...


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