AGB: Amazon.de verschlechtert Bedingungen für seine Kreditkarte

Amazon und seine Partnerbank haben Nutzern seiner Visakreditkarte per E-Mail mitgeteilt, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) geändert worden sind. Die neuen Bedingungen sind ab dem 1. November 2014 wirksam.
Mit den Änderungen werden die Nutzer der Kreditkarte schlechter gestellt(öffnet im neuen Fenster) . Ein Mitarbeiter des Callcenters der Amazon.de-Kreditkarte erklärte Golem.de: "Die Garantieerweiterung bei Elektrogeräten, die bei Amazon gekauft wurden, wird wegfallen. Es wird keine Guthabenverzinsung auf dem Kreditkartenkonto mehr geben. Zudem wird das Bonuspunktesystem geändert." Hier sei aber keine zusätzliche Verschlechterung geplant. Die Änderungen kämen von der Landesbank, nicht von Amazon.
In dem Bonusprogramm der Amazon-Kreditkarte gibt es zwei Bonuspunkte pro 1 Euro Umsatz beim Einkauf auf Amazon.de. Bei 1.000 Punkten kann sich der Karteninhaber 10 Euro auf das Kartenkonto gutschreiben lassen oder einen Amazon-Einkaufsgutschein im Wert von 10 Euro wählen. Bei Einkäufen außerhalb von Amazon.de mit der Kreditkarte bekommt er einen Bonuspunkt pro 2 Euro Umsatz.
Der Kartenpreis ist im ersten Jahr kostenfrei und beträgt ab dem zweiten Jahr 19,95 Euro. Wer die Visakarte neu bestellt, erhält einen 30-Euro-Gutschein.
Dies ist nicht die erste Verschlechterung für Amazon-Kunden: Die Jahresgebühr für Amazon Prime, die bislang 29 Euro betrug, ist auf 49 Euro erhöht worden. Danach wurde auch für deutsche Prime-Nutzer ein kostenloses Streaming-Angebot von Filmen und Serien aus einem Angebot von 12.000 Titeln gewährt. Die Videobibliothek stammt von der Amazon-Tochter Lovefilm, die auch Leih-DVDs und Blu-rays verschickt.



