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Against Violent Extremism: Google gründet soziales Netz gegen Gewalt

Against Violent Extremism ist ein von Google gegründetes soziales Netz gegen Gewalt. Ziel es ist, gewaltbereite Menschen zu Gewaltlosigkeit zu bewegen. Zu den Mitgliedern zählen auch ehemalige Täter und Opfer.

Artikel veröffentlicht am ,
Against Violent Extremism: junge Menschen in aller Welt in Kontakt bringen
Against Violent Extremism: junge Menschen in aller Welt in Kontakt bringen (Bild: Against Violent Extremism/Screenshot: Golem.de)

Against Violent Extremism (AVE) ist ein neues soziales Netz, das sich gegen Extremismus und Gewalt wendet. Ziel des von Google mitgegründeten Angebotes ist, junge Menschen in aller Welt in Kontakt zu bringen, um zu verhindern, dass sie Gewalt anwenden, oder um sie von der Gewalttätigkeit abzubringen.

Opfer und Täter

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Auf der Plattform sollen sich alle möglichen gesellschaftlichen Gruppen darüber austauschen, wie der Gewalt beizukommen ist. Dazu zählen beispielsweise Unternehmer, Wissenschaftler oder Politiker, vor allem aber Menschen, die Gewalt angewandt haben, und solche, die Opfer davon geworden sind. Zu den Mitgliedern gehören ein ehemaliger muslimischer "Jihadist" aus Indonesien und ein früherer Neonazi aus Schweden ebenso wie ein Kanadier, der 15 Monate als Geisel in Somalia gefangen gehalten wurde. AVE sei das erste Angebot dieser Art.

Die Idee, die Plattform ins Leben zu rufen, sei auf der Konferenz Summit Against Violent Extremism entstanden, die Google Ideas im Sommer 2011 veranstaltet hat, schreibt Jared Cohen, Chef von Google Ideas, im Google-Blog. AVE richtet sich gegen jede Form von Gewalt, gegen solche von rechts und links ebenso wie gegen religiös motivierten Extremismus à la El Kaida und gegen Banden.

Betroffene berichten

Im Forum des Angebotes können sich beispielsweise Opfer von Gewalt austauschen, oder sie können ihre Erfahrungsberichte im angeschlossenen Kanal beim Videoportal Youtube veröffentlichen. Außerdem will AVE Menschen, die in Not sind, mit Organisationen in Kontakt bringen, bei denen sie Hilfe in Form von Geld, Zeit oder Wissen finden. Auf einer Landkarte werden die Mitglieder und angeschlossenen Initiativen sowie die von diesen organisierten Veranstaltungen angezeigt. Schließlich bietet die Community Tipps zum Aufbau einer wohltätigen Organisation, zur Nutzung sozialer Netze oder zur Einrichtung einer Webseite.

Google Ideas ist der Thinktank von Google. Er wurde im Herbst 2010 von Cohen mit dem Ziel gegründet "herauszufinden, welche Rolle Technologie dabei spielen kann, einige der schwierigsten Probleme der Menschheit zu lösen".



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flaep 27. Apr 2012

Ich meinte damit eigentlich mehr das Google die Seite nich einfach nur als...


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