Afrika: Q-Kon bietet Satellitenlösung für Zahlungssysteme

Auf einem Kontinent, bei dem sich das Verlegen oder Aufhängen von Kabeln oft nicht anbietet, braucht die Finanzbranche drahtlose Lösungen. Ein Unternehmen will auch in den entlegensten Orten Geldautomaten mit dem Finanznetzwerk verbinden.

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Auch entlegende Gebiete sollen ans Zahlungsnetz angeschlossen werden. (Symbolbild)
Auch entlegende Gebiete sollen ans Zahlungsnetz angeschlossen werden. (Symbolbild) (Bild: Junior D. Kannah/AFP/Getty Images)

Der südafrikanische Satellitennetzwerk-Spezialist Q-Kon bietet für den afrikanischen Kontinent eine immer verfügbare Plattform für Zahlungsdienste an. Damit Geldautomaten oder Zahlungsterminals in Geschäften permanent mit dem Bankensystem verbunden sind, verwendet Q-Kon ein Satellitennetzwerk in Kombination mit der iDirect-Plattform.

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Das Angebot richtet sich nicht nur an Unternehmen in schlecht versorgten Gebieten, bei denen kein Mobilfunk existiert. Auch Bereiche, in denen 3G beispielsweise überlastet ist, sollen versorgt und sogenannte Off-The-Grid-Szenarien vermieden werden. Das iDirect-System wird laut Q-Kon sogar kostengünstiger als 3G-Lösungen sein. Dazu sei angemerkt, dass in vielen afrikanischen Ländern eine klassische Kabelinfrastruktur fehlt, wie sie etwa in Europa bekannt ist. Drahtlose Lösungen haben sich als Alternative verbreitet. Bei der Entwicklung moderner Kommunikationsmethoden wurden kabelbasierte Lösungen oft übersprungen und stattdessen wurde gleich auf Mobilfunk gesetzt.

Q-Kon sieht mit seiner satellitengestützten Lösung eine Möglichkeit, Banken und weiteren Services eine weitere Verbreitung in Afrika zu ermöglichen und kostengünstig Infrastruktur zu nutzen. Für einen Geldautomaten in einem Dorf braucht es dann nur noch eine Stromversorgung, was oft ohne Überlandleitungen lösbar ist, und gelegentliche Geldtransporte. Damit werden auch abgelegene Orte an die Finanzsysteme angebunden. Q-Kon will aber sein Angebot auch großen Shopping-Malls anbieten.

Der afrikanische Kontinent ist dabei ein äußerst schnell wachsender Markt, schreibt der Branchendienst IT News Afrika. Es dürfte also einiges an Potenzial geben.

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