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Afeela 1: Sony gibt Ausblick auf sein zweites Elektroauto

CES 2026
Sony und Honda wollen den Afeela zunächst nur in Kalifornien ausliefern. Ein weiteres Elektroauto soll erst 2028 folgen.
/ Friedhelm Greis
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Sony zeigt auf der CES 2026 den Prototyp für ein weiteres Elektroauto. (Bild: SHM)
Sony zeigt auf der CES 2026 den Prototyp für ein weiteres Elektroauto. Bild: SHM

Der Elektronikkonzern Sony und der Autohersteller Honda haben die Pläne für ihr gemeinsam entwickeltes und produziertes Elektroauto konkretisiert. Auf der CES 2026 in Las Vegas teilten die beiden japanischen Firmen mit(öffnet im neuen Fenster) , dass der Afeela 1 noch in diesem Jahr an erste Kunden in Kalifornien ausgeliefert werden soll. Der US-Bundesstaat Arizona und Japan sollen im Jahr 2027 folgen. Der Europastart ist weiterhin offen.

Zudem stellte das Gemeinschaftsunternehmen Sony Honda Mobility (SHM) den Prototyp eines weiteren Modells vor. Dieses soll im Jahr 2028 in den USA auf den Markt kommen. Während es sich beim Afeela 1 um eine Limousine handelt, entspricht der Afeela Prototype 2026 einem Crossover.

Der Mitteilung zufolge startete die Vorserienproduktion des Afeela 1 im Herbst 2025 in einer Honda-Fabrik im US-Bundesstaat Ohio. Im Frühjahr 2026 sollen in den kalifornischen Städten Torrance und Fremont erste Auslieferungszentren eröffnen.

Crossover mit Schrägdach

Der zweite Afeela basiert demnach auf dem Kernkonzept des Afeela 1, soll aber "mehr räumliche Flexibilität und Zugänglichkeit" bieten. Der gezeigte Prototyp ist kein typisches SUV, sondern zeichnet sich durch ein coupéartiges Heck aus. Von der Größe her unterscheiden sich die beiden Modelle kaum.

Sony hatte den Afeela 1 vor einem Jahr auf der CES vorgestellt . Der Afeela 1 Origin kostet ab 90.000 US-Dollar, die Variante Afeela 1 Signature ab 103.000 US-Dollar. Unterschiede gibt es bei den Rädern (19 Zoll beim Origin, 21 Zoll beim Signature), den Farben und dem Rückspiegel. In diesem Jahr soll zunächst die Signature-Version ausgeliefert werden.

Der Afeela 1 ist mit 40 Sensoren ausgestattet (Kameras, Lidar, Radar und Ultraschall). Die Kontrolleinheit, die die Daten der Sensoren verarbeitet, hat eine Rechenleistung von 800 TOPS und verwendet KI-Algorithmen, um Fahrern ADAS-Fahrunterstützung zu liefern. Die Darstellungen auf den großflächigen Displays im Cockpit des Afeela 1 werden mit der Hilfe der Unreal Engine realisiert.


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