Vernichtet Elektromobilität Arbeitsplätze?

Bernhard: "Außerdem vernichtet die E-Mobilität laut den Experten der Bundesregierung - nicht der AfD - jeden zweiten Arbeitsplatz in der Automobilindustrie. BMW und Daimler haben bereits angekündigt, ihre Motorenproduktion nach England und China zu verlagern."

Stellenmarkt
  1. Systemadministrator (m/w/d)
    Gemeinde Hohenbrunn, Hohenbrunn
  2. IT Security Architect (w/m/d)
    ING Deutschland, Frankfurt am Main
Detailsuche

Da immer mehr Länder planen, den Verkauf von Verbrennerautos aus Klimaschutzgründen zu verbieten, wäre die Zukunft der deutschen Automobilindustrie akut bedroht, wenn sie nicht auf Elektromobilität umsteigen würde. Zuletzt hat der britische Luxusautohersteller Jaguar angekündigt, von 2025 an nur noch Elektroautos zu produzieren. Die Produktion von Verbrennungsmotoren verliert daher in der Tat künftig an Bedeutung.

Allerdings geht selbst der Verband der Automobilindustrie (VDA) nicht davon aus, dass tatsächlich jeder zweite Job bis 2030 wegfallen wird. Ohnehin hat der Arbeitsplatzabbau nicht nur etwas mit der Elektromobilität zu tun, sondern vor allem mit der zunehmenden Automatisierung der Produktion.

Sind E-Fuels eine Alternative?

Bernhard: "Dabei geht es ja auch anders; Schweden, Holland und Österreich machen es doch vor. Sie reduzieren den CO2-Ausstoß mithilfe von synthetischen Kraftstoffen sofort um bis zu 65 Prozent, und zwar ohne irgendeinen technischen Umbau am Auto und vor allem ohne ein Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz, sondern ganz einfach mit dem bestehenden Tankstellennetz."

Golem Karrierewelt
  1. Deep-Dive Kubernetes – Observability, Monitoring & Alerting: virtueller Ein-Tages-Workshop
    10.11.2022, Virtuell
  2. Deep Dive: Data Architecture mit Spark und Cloud Native: virtueller Ein-Tages-Workshop
    01.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wie die genannten Länder den CO2-Ausstoß "sofort um bis zu 65 Prozent" mit sogenannten E-Fuels senken wollen, ist völlig schleierhaft. Entsprechende Anlagen sind bislang nicht über den Demonstrationsstatus hinausgekommen. Die Produktion von synthetischem Treibstoff ist zudem ineffizient und teuer. Experten halten sie nur für sinnvoll für klimaneutralen Flugverkehr. Doch selbst dann wären die Kosten für die Treibstoffherstellung sehr hoch.

Elektromobilität: Theorie und Praxis zur Ladeinfrastruktur (de-Fachwissen)

Bernhard: "So ein Gesetz in einer Zeit zu erlassen, in der bereits eine halbe Million Menschen ihre Arbeit verloren haben, viele Millionen Menschen in Kurzarbeit sind und um ihre Arbeitsplätze bangen und eine riesige Insolvenzwelle auf uns zurollt, zeigt Ihre völlige Verantwortungslosigkeit gegenüber den Menschen in unserem Land."

Der Zusammenhang erschließt sich nicht ganz. Ohne Verabschiedung des Gesetzes droht Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren der EU. Das würde ebenfalls Geld kosten, das die Regierung sicherlich gerade jetzt besser verwenden kann.

Scharfe Kritik an Aussagen

Abgeordnete der übrigen Fraktionen haben der Rede in Zwischenrufen widersprochen. Hier einige Auszüge aus dem Protokoll:

Zuruf von der LINKEN: "Stimmt doch nicht!"

Timon Gremmels [SPD]: "Genauso wie ein brennendes Atomkraftwerk!"

Klaus Mindrup [SPD]: "Quatsch!"

Klaus Mindrup [SPD]: "Quatsch!"

Klaus Mindrup [SPD]: "Auch Quatsch!"

Marianne Schieder [SPD]: "Herr, lass Hirn vom Himmel regnen!"

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Wo soll der benötigte Strom herkommen?
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


LeeRoyWyt 02. Mär 2021

Sollte man nur besser kein Journalist sein, was? ^^ Oh man, this shit made my day. :D

Cerdo 25. Feb 2021

Du hast zwar recht, aber ich glaube die Wähler bestimmter Parteien bräuchten den Text...

Lukuko 24. Feb 2021

Wie wärs mal Beispielen für deine Aussagen. Nach meinen Wissen wollte MLK nur die...

smonkey 23. Feb 2021

Mit den 4,4 Mio. bezog ich mich auf die obige Rechnung: Die Fahrgemeinschaft swaren da...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cloudgaming-Dienst
Google schließt Stadia

Google steigt aus dem Cloud-Gaming-Geschäft aus und stellt seinen Dienst Stadia ein. Kunden erhalten ihr Geld zurück.

Cloudgaming-Dienst: Google schließt Stadia
Artikel
  1. Probefahrt mit EQS SUV: Geländegängiger Luxus auf vier Rädern
    Probefahrt mit EQS SUV
    Geländegängiger Luxus auf vier Rädern

    Nach einer Testrunde in Colorado versteht man, was Mercedes beim EQS SUV mit Top-End Luxury meint.
    Ein Bericht von Dirk Kunde

  2. Flexpoint, Bfloat16, TensorFloat32, FP8: Dank KI zu neuen Gleitkommazahlen
    Flexpoint, Bfloat16, TensorFloat32, FP8
    Dank KI zu neuen Gleitkommazahlen

    Die Dominanz der KI-Forschung bringt die Gleitkommazahlen erstmals seit Jahrzehnten wieder durcheinander. Darauf muss auch die Hardware-Industrie reagieren.
    Von Sebastian Grüner

  3. Blackout: Mobilfunkbetreiber erwarten Netzausfälle im Winter
    Blackout
    Mobilfunkbetreiber erwarten Netzausfälle im Winter

    In einem EU-Land hat die Regierung bereits zugesagt, Ausfallsicherungen für Mobilfunkanlagen bei einem Blackout zu finanzieren. Die Netzbetreiber formulieren Forderungen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek nur noch heute • Xbox Series S + FIFA 23 259€ • MindStar (Mega Fastro SSD 1TB 69€, KF DDR5-6000 32GB Kit 229€) • PCGH-Ratgeber-PC 3000€ Radeon Edition 2.500€ • Alternate (Be Quiet Tower-Gehäuse 89,90€) • PS5-Controller GoW Ragnarök Limited Edition vorbestellbar [Werbung]
    •  /