Abo
  • Services:
Anzeige
Aerial Dragnet: Fliegende Sensorplattform überwacht ein Stadtviertel.
Aerial Dragnet: Fliegende Sensorplattform überwacht ein Stadtviertel. (Bild: Darpa)

Aerial Dragnet: Darpa entwickelt Luftraumüberwachung für Drohnen

Aerial Dragnet: Fliegende Sensorplattform überwacht ein Stadtviertel.
Aerial Dragnet: Fliegende Sensorplattform überwacht ein Stadtviertel. (Bild: Darpa)

Flugzeuge und Hubschrauber werden per Radar überwacht. Drohnen fliegen hingegen unbemerkt. Das will die Darpa ändern: Sie lässt ein Luftraumüberwachungssystem entwickeln, das auch kleine Multicopter erfasst, die in niedriger Höhe in der Stadt fliegen.

Ein Radar für Copter: Die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) will ein Überwachungssystem für unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) entwickeln, vergleichbar dem Radarsystem der Flugsicherung. Es soll vor allem kleine Copter in Städten erfassen.

Anzeige

"Es gibt heute kommerzielle Websites, die in Echtzeit auf Landkarten die Kurse von relativ hoch und schnell fliegenden Flugzeugen - von den kleinen Flugzeugen der allgemeinen Luftfahrt bis zu den großen Linienmaschinen - darstellen, wie sie im ganzen Land und auf der Welt unterwegs sind", sagt Programmleiter Jeff Krolik. "Wir wollen eine ähnliche Möglichkeit, um langsame, niedrig fliegende unbemannte Fluggeräte zu identifizieren und zu verfolgen, vor allem in Städten."

Eine Drohne steht in der Luft und hält Ausschau

Aerial Dragnet nennt die Darpa das Projekt. Das System soll UAVs in Höhen unter 1.000 Fuß, etwa 300 Meter, erfassen und überwachen. Dazu will die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums ein Netz aus Sensoren aufbauen. Die Sensoren könnten beispielsweise auf Drohnen montiert sein, die in der Luft stehen und über ein Kabel mit Strom versorgt werden.

Eine solche fliegende Überwachungsplattform soll ein ganzes Stadtviertel überwachen. Sie soll zwischen Gebäude schauen und ein UAV durch Straßenschluchten verfolgen. Dabei sollen auch Sensoren zum Einsatz kommen, die nicht auf eine Sichtverbindung angewiesen sind und das UAV auch dann nicht verlieren, wenn es hinter einem Gebäude oder einem anderen Objekt verschwindet.

Aerial Dragnet soll feindliche Drohnen aufspüren

Die Daten sollen dann über eine sichere Verbindung übertragen werden. Daraus soll ein gemeinsamen Lagebild des Luftraums von Höhen unter der Luftraumüberwachung erstellt werden, das ständig aktualisiert wird. Gedacht ist das System für militärische Einsätze in Städten. Über das Aerial Dragnet soll der Luftraum überwacht werden, um zu verhindern, dass US-Soldaten mit Hilfe von Drohnen ausspioniert oder gar angegriffen werden.

Daneben sieht die Darpa auch zivile Anwendungen, allerdings allein im Sicherheitsbereich: Das System soll dazu eingesetzt werden, um Terroranschläge mit UAVs zu verhindern. Ob das System auch zur Überwachung und Regelung des Luftraums für zivile Drohnen wie Lieferdrohnen eingesetzt wird, darüber macht die Darpa keine Angaben.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Kilmona PersonalManagement GmbH, Erlangen
  2. KEB Automation KG, Barntrup
  3. SFC Energy AG, Brunnthal bei München
  4. DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT, Bielefeld


Anzeige
Top-Angebote
  1. 190,01€
  2. 193,02€
  3. (u. a. Battlefield 1 PC & Konsole je 19,99€ und PlayStation Plus 12 Monate 34,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  2. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  3. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  4. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  5. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  6. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  7. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa

  8. Kabel und DSL

    Vodafone gewinnt 100.000 neue Festnetzkunden

  9. New Technologies Group

    Intel macht Wearables-Sparte dicht

  10. Elektromobilität

    Staatliche Finanzhilfen elektrisieren Norwegen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Kryptowährungen: Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
Kryptowährungen
Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
  1. Kryptowährungen Massiver Diebstahl von Ether
  2. Link11 DDoS-Angriffe nehmen wegen IoT-Botnetzen weiter zu
  3. Kryptowährung Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

Indiegames Rundschau: Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
Indiegames Rundschau
Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
  1. Jump So was wie Netflix für Indiegames
  2. Indiegames-Rundschau Weltraumabenteuer und Strandurlaub
  3. Indiegames-Rundschau Familienflüche, Albträume und Nostalgie

IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  2. IETF 5G braucht das Internet - auch ohne Internet
  3. IETF DNS über HTTPS ist besser als DNS

  1. Re: Geht doch schon mit PS Boardmitteln

    DetlevCM | 00:36

  2. Re: Ein bisschen ironisch ist das schon

    Jogibaer | 00:30

  3. Re: Staatliche Förderung aka. Holzweg

    Jogibaer | 00:27

  4. Re: Längster Tunnel der Welt:

    Malukai | 00:27

  5. Re: 30¤ wtf?

    leMatin | 00:13


  1. 16:55

  2. 16:33

  3. 16:10

  4. 15:56

  5. 15:21

  6. 14:10

  7. 14:00

  8. 12:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel