• IT-Karriere:
  • Services:

Aerial Dragnet: Darpa entwickelt Luftraumüberwachung für Drohnen

Flugzeuge und Hubschrauber werden per Radar überwacht. Drohnen fliegen hingegen unbemerkt. Das will die Darpa ändern: Sie lässt ein Luftraumüberwachungssystem entwickeln, das auch kleine Multicopter erfasst, die in niedriger Höhe in der Stadt fliegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Aerial Dragnet: Fliegende Sensorplattform überwacht ein Stadtviertel.
Aerial Dragnet: Fliegende Sensorplattform überwacht ein Stadtviertel. (Bild: Darpa)

Ein Radar für Copter: Die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) will ein Überwachungssystem für unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) entwickeln, vergleichbar dem Radarsystem der Flugsicherung. Es soll vor allem kleine Copter in Städten erfassen.

Stellenmarkt
  1. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. GNS Gesellschaft für numerische Simulation mbH, Braunschweig

"Es gibt heute kommerzielle Websites, die in Echtzeit auf Landkarten die Kurse von relativ hoch und schnell fliegenden Flugzeugen - von den kleinen Flugzeugen der allgemeinen Luftfahrt bis zu den großen Linienmaschinen - darstellen, wie sie im ganzen Land und auf der Welt unterwegs sind", sagt Programmleiter Jeff Krolik. "Wir wollen eine ähnliche Möglichkeit, um langsame, niedrig fliegende unbemannte Fluggeräte zu identifizieren und zu verfolgen, vor allem in Städten."

Eine Drohne steht in der Luft und hält Ausschau

Aerial Dragnet nennt die Darpa das Projekt. Das System soll UAVs in Höhen unter 1.000 Fuß, etwa 300 Meter, erfassen und überwachen. Dazu will die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums ein Netz aus Sensoren aufbauen. Die Sensoren könnten beispielsweise auf Drohnen montiert sein, die in der Luft stehen und über ein Kabel mit Strom versorgt werden.

Eine solche fliegende Überwachungsplattform soll ein ganzes Stadtviertel überwachen. Sie soll zwischen Gebäude schauen und ein UAV durch Straßenschluchten verfolgen. Dabei sollen auch Sensoren zum Einsatz kommen, die nicht auf eine Sichtverbindung angewiesen sind und das UAV auch dann nicht verlieren, wenn es hinter einem Gebäude oder einem anderen Objekt verschwindet.

Aerial Dragnet soll feindliche Drohnen aufspüren

Die Daten sollen dann über eine sichere Verbindung übertragen werden. Daraus soll ein gemeinsamen Lagebild des Luftraums von Höhen unter der Luftraumüberwachung erstellt werden, das ständig aktualisiert wird. Gedacht ist das System für militärische Einsätze in Städten. Über das Aerial Dragnet soll der Luftraum überwacht werden, um zu verhindern, dass US-Soldaten mit Hilfe von Drohnen ausspioniert oder gar angegriffen werden.

Daneben sieht die Darpa auch zivile Anwendungen, allerdings allein im Sicherheitsbereich: Das System soll dazu eingesetzt werden, um Terroranschläge mit UAVs zu verhindern. Ob das System auch zur Überwachung und Regelung des Luftraums für zivile Drohnen wie Lieferdrohnen eingesetzt wird, darüber macht die Darpa keine Angaben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u.a. Battlefield V für 21,49€ und Dying Light - The Following Enhanced Edition für 11,49€)
  2. (-62%) 7,50€
  3. 4,98€
  4. 1,99€

Folgen Sie uns
       


Oneplus 7T - Fazit

Das Oneplus 7T ist der Nachfolger des Oneplus 7 - und hat einige interessante Hardware-Upgrades bekommen. Im Test von Golem.de schneidet das Smartphone entsprechend gut ab.

Oneplus 7T - Fazit Video aufrufen
HR-Analytics: Weshalb Mitarbeiter kündigen
HR-Analytics
Weshalb Mitarbeiter kündigen

HR-Analytics soll vorhersagbare und damit wertvollere Informationen liefern als reine Zahlen aus dem Controlling. Diese junge Disziplin im Personalwesen hat großes Potenzial, weil sie Personaler in die Lage versetzt, zu agieren, statt zu reagieren.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Frauen in der IT Ist Logik von Natur aus Männersache?
  2. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  3. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Disney+ Disney korrigiert falsches Seitenverhältnis bei den Simpsons
  2. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  3. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte

Google Stadia im Test: Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller
Google Stadia im Test
Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller

Tschüss, Downloads, Datenträger und Installationsroutinen: Mit Google Stadia können wir einfach losspielen. Beim Test hat das unter Echtweltbedingungen schon ziemlich gut geklappt - trotz der teils enormen Datenmengen und vielen fehlenden Funktionen.
Von Peter Steinlechner

  1. Google Stadia Assassin's Creed Odyssey bis Samurai Showdown zum Start
  2. Nest Wifi Googles Mesh-Router priorisiert Stadia
  3. Spielestreaming Google stiftet Verwirrung über Start von Stadia

    •  /