Abo
  • Services:
Anzeige
Call of Duty: Advanced Warfare
Call of Duty: Advanced Warfare (Bild: Activision)

Advanced Warfare: "Ein Team hat sich zwei Jahre nur um Waffen gekümmert"

Das nächste Call of Duty soll die Serie zu alten, ganz großen Erfolgen führen. Die Entwickler betrieben dafür viel Aufwand, so Chefentwickler Glen Schofield bei einer Präsentation der Kampagne.

Anzeige

Die jährlichen Call of Duty sind immer noch große Verkaufserfolge - aber ein bisschen ist der Lack ab an der Actionserie, deren 2013 veröffentlichter Titel Ghost die Erwartungen von Spielern, aber auch in kommerzieller Hinsicht nicht ganz erfüllt hat. Derzeit setzt Activision spürbar alles daran, der Reihe auf die Sprünge zu helfen.

Eine der Maßnahmen: Statt mit Infinity Ward und Treyarch nur zwei Studios im Wechsel an den Titeln arbeiten zu lassen, gibt es mit Sledgehammer Games ein drittes Team. Das ist bei dem kommenden Advanced Warfare erstmals vollständig selbst verantwortlich. Studiochef Glen Schofield hat bei einer Präsentation in München trotzdem die Ruhe weg: "Wir hatten dank der Entwicklungsdauer über drei Jahre viel Zeit für Experimente und Prototypen und konnten uns auch ganz auf die neuen Konsolen konzentrieren."

  • Call of Duty: Advanced Warfare (Bild: Activision)
  • Call of Duty: Advanced Warfare (Bild: Activision)
  • Call of Duty: Advanced Warfare (Bild: Activision)
  • Call of Duty: Advanced Warfare (Bild: Activision)
  • Call of Duty: Advanced Warfare (Bild: Activision)
  • Call of Duty: Advanced Warfare (Bild: Activision)
Call of Duty: Advanced Warfare (Bild: Activision)

Schofield stellte vor allem die Kampagne vor, die eine deutlich bessere Handlung bieten soll als die Vorgänger. Unter anderem soll sie schlicht verständlicher sein: Beispielsweise soll der Spieler nur noch eine einzige Hauptfigur steuern statt ständig irgendwelche anderen Figuren über die Schlachtfelder zu scheuchen. "Wir möchten eine Geschichte über den Krieg und über Beziehungen der Soldaten erzählen", sagt Schofield.

Zusammen mit seinem Team hat er Schlagzeilen in Tageszeitungen und auf Newsportalen nach Verwertbarem abgesucht und ist dabei auf das Thema der privaten Söldnerarmeen gestoßen - die praktischerweise auch nicht den Genfer Konventionen unterliegen, was den Entwicklern einiges an inhaltlichen Freiheiten erlaube, erklärt Schofield. Der Anführer der machthungrigen Söldner wird, das ist schon länger bekannt, von Kevin Spacey verkörpert. Der sei natürlich von dem Drehbuch geradezu begeistert gewesen, so Schofield - ob tatsächlich dieser Umstand entscheidend war oder doch ein Scheck mit vielen Ziffern, werden wir wohl nie erfahren.

Die Handlung von Advanced Warfare spielt 40 bis 50 Jahre in der Zukunft. "Wir wollen Science, nicht Science-Fiction - also Technologie, die es aus heutiger Sicht bis dahin geben könnte", sagt Schofield. Ein Team habe sich "zwei Jahre nur um Waffen gekümmert" und dabei auch die neue Klasse der Direct Energy Weapons geschaffen. Das sind Kampfgeräte, die mit Schallwellen oder Druckluft arbeiten. Klingt harmlos, hat aber in der Realität wohl eine starke Wirkung. Schofield erzählte von einem Experiment mit einer echten derartigen Waffe, die auf mehrere Meter einen Radfahrer mit großer Wucht von seinem Drahtesel gepustet habe.

Aus spielerischer Sicht sei die noch größere Neuerung sowohl im Multiplayermodus als auch in der Kampagne allerdings das Exoskelett, das dem Spieler und den computergesteuerten Elitesoldaten um ihn herum meterhohe Sprünge erlaubt, sowie Tarnmöglichkeiten und das Klettern an Wänden.

In einem vorgeführten Einsatz in der nigerianischen Millionenstadt Lagos etwa konnte das Squad so eine Metallwand hoch kraxeln - was grafisch schick in Szene gesetzt war, etwa im Hinblick auf die bis ins Detail ausgearbeiteten Hightech-Handschuhe. Ebenfalls relativ spektakulär fanden wir eine Szene, in der die Protagonisten auf den Dächern von fahrenden Bussen herumturnen und sogar mit heftigem Wumms von Dach zu Dach hüpfen.

Ob das alles reicht, um bei Spielern die alte Begeisterung für die Actionserie neu zu entfachen? Das wird sich schon bald zeigen: Am 4. November 2014 soll das neue Call of Duty für Playstation 3 und 4, Xbox 360 und One sowie für Windows-PC erscheinen.


eye home zur Startseite
Sharkuu 06. Okt 2014

ja, ernst gemeint. wenn ich ne runde zoggen will, dann macht sowas wie cod mit seinen...

PiranhA 06. Okt 2014

Es sind mittlerweile doch zwei oder drei Teams, welche parallel am nächsten und...

Sharkuu 06. Okt 2014

? keine story seit mw3 hat mehr als 4-5h gedauert

blackhawk2014 06. Okt 2014

Ich hab mir damals leider die Beta angetan. Der Clan in dem ich zu CoD MW2 Zeiten aktiv...

Sharkuu 06. Okt 2014

wallhack+barreta+aimbot = one shots durch jede wand über die ganze map :D



Anzeige

Stellenmarkt
  1. azh Abrechnungs- und IT-Dienstleistungszentrum für Heilberufe GmbH, Aschheim Raum München
  2. Daimler AG, Sindelfingen
  3. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  4. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bonn


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  2. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  3. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  4. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  5. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  6. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  7. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa

  8. Kabel und DSL

    Vodafone gewinnt 100.000 neue Festnetzkunden

  9. New Technologies Group

    Intel macht Wearables-Sparte dicht

  10. Elektromobilität

    Staatliche Finanzhilfen elektrisieren Norwegen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

  1. Re: vergleich gegen Guetzli?

    ad (Golem.de) | 02:29

  2. Re: Hab noch nie verstanden ...

    yummycandy | 02:22

  3. Re: starb doch mit der förderung

    chapchap | 01:58

  4. Re: Autonomes Fahren macht dumm

    Sharra | 01:52

  5. Re: Ein bisschen ironisch ist das schon

    chapchap | 01:38


  1. 16:55

  2. 16:33

  3. 16:10

  4. 15:56

  5. 15:21

  6. 14:10

  7. 14:00

  8. 12:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel