Advanced Inspection Drone: Quadrocopter überprüft Flugzeugrümpfe auf Schäden

Gibt es Schäden auf der Oberseite des Rumpfes oder der Tragfläche oder am Leitwerk? Diese Stellen eines Flugzeugs sind nur schwer zugänglich. Eine von Airbus entwickelte Drohne soll künftig die Sichtprüfung dort übernehmen.

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Advanced Inspection Drone: Die Inspektion des Flugzeugs dauert drei Stunden.
Advanced Inspection Drone: Die Inspektion des Flugzeugs dauert drei Stunden. (Bild: Airbus)

Kein Balancieren mehr auf einer Hebebühne: Flugzeuginspektionen sollen künftig von einer Drohne durchgeführt werden. Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hat ein entsprechendes Wartungssystem vorgestellt, das die Überprüfung eines Flugzeugs effizienter gestalten soll.

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Die Advanced Inspection Drone ist ein Quadrocopter, der das Flugzeug abfliegt und Bilder der Außenhaut aufnimmt. Die Bilder werden dann an einen Zentralrechner übertragen und ein Mitarbeiter des Flugzeugbetreibers kann diese auf seinem Computer auswerten. Er kann Schäden lokalisieren und überprüfen, indem er das Bild mit dem digitalen Modell des Flugzeugs vergleicht. Die Analyse-Software erstellt dann auch gleich einen Prüfbericht.

Der Copter verfügt über eine Software zur Flugplanung. Darin wird ein vorher definierter Weg geladen, den er über dem Flugzeug abfliegen soll. Die Drohne navigiert mit Hilfe eines Lasersensors, der auch Hindernisse erkennt. Den Inspektionsflug absolviert das Fluggerät dann automatisiert.

Der Einsatz der Drohne soll die Inspektion vereinfachen und beschleunigen. Bislang begutachtet das Personal das Flugzeug per Sichtprüfung vom Boden aus. Um die oberen Partien sehen zu können, wird eine Teleskopplattform benötigt. Das Ganze kann je nach Größe des Flugzeugs einen ganzen Tag dauern. Mit der Drohne soll sich die Inspektionszeit laut Airbus auf drei Stunden verkürzen. Die reine Drohnenflugzeit beträgt dabei nur eine halbe Stunde. Durch den neuen Prozess soll das Flugzeug aber nicht nur schneller wieder einsatzbereit sein. Er soll auch bessere Ergebnisse liefern als die bisherige Inspektion.

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Unbemannte Fluggeräte können eine Inspektion vereinfachen, beschleunigen und vor allem für den Menschen sicherer gestalten. Das Bielefelder Unternehmen Height Tech etwa baut Copter, die dafür gedacht sind, Brücken, Schornsteine, Strommasten oder Windkrafträder zu inspizieren. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat vor einigen Jahren eine Technik entwickelt, um mit Hilfe einer Drohne die Spiegel eines Solarkraftwerkes zu vermessen.

Airbus hat 2016 auf einer Luftfahrtmesse die Sichtprüfung der Flugzeugoberseite per Drohne vorgeführt. Inzwischen ist das System so weit, dass es eingeführt werden kann. Es müsse noch von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit, der Easa, abgenommen werden, teilt Airbus mit. Dann könne es Ende des Jahres eingesetzt werden. Einige Fluggesellschaften hätten bereits ihr Interesse an der Inspektion per Drohne bekundet.

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