Abo
  • IT-Karriere:

Advanced Inspection Drone: Quadrocopter überprüft Flugzeugrümpfe auf Schäden

Gibt es Schäden auf der Oberseite des Rumpfes oder der Tragfläche oder am Leitwerk? Diese Stellen eines Flugzeugs sind nur schwer zugänglich. Eine von Airbus entwickelte Drohne soll künftig die Sichtprüfung dort übernehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Advanced Inspection Drone: Die Inspektion des Flugzeugs dauert drei Stunden.
Advanced Inspection Drone: Die Inspektion des Flugzeugs dauert drei Stunden. (Bild: Airbus)

Kein Balancieren mehr auf einer Hebebühne: Flugzeuginspektionen sollen künftig von einer Drohne durchgeführt werden. Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hat ein entsprechendes Wartungssystem vorgestellt, das die Überprüfung eines Flugzeugs effizienter gestalten soll.

Stellenmarkt
  1. we.CONECT Global Leaders GmbH, Berlin
  2. Vodafone GmbH, Düsseldorf

Die Advanced Inspection Drone ist ein Quadrocopter, der das Flugzeug abfliegt und Bilder der Außenhaut aufnimmt. Die Bilder werden dann an einen Zentralrechner übertragen und ein Mitarbeiter des Flugzeugbetreibers kann diese auf seinem Computer auswerten. Er kann Schäden lokalisieren und überprüfen, indem er das Bild mit dem digitalen Modell des Flugzeugs vergleicht. Die Analyse-Software erstellt dann auch gleich einen Prüfbericht.

Der Copter verfügt über eine Software zur Flugplanung. Darin wird ein vorher definierter Weg geladen, den er über dem Flugzeug abfliegen soll. Die Drohne navigiert mit Hilfe eines Lasersensors, der auch Hindernisse erkennt. Den Inspektionsflug absolviert das Fluggerät dann automatisiert.

Der Einsatz der Drohne soll die Inspektion vereinfachen und beschleunigen. Bislang begutachtet das Personal das Flugzeug per Sichtprüfung vom Boden aus. Um die oberen Partien sehen zu können, wird eine Teleskopplattform benötigt. Das Ganze kann je nach Größe des Flugzeugs einen ganzen Tag dauern. Mit der Drohne soll sich die Inspektionszeit laut Airbus auf drei Stunden verkürzen. Die reine Drohnenflugzeit beträgt dabei nur eine halbe Stunde. Durch den neuen Prozess soll das Flugzeug aber nicht nur schneller wieder einsatzbereit sein. Er soll auch bessere Ergebnisse liefern als die bisherige Inspektion.

Unbemannte Fluggeräte können eine Inspektion vereinfachen, beschleunigen und vor allem für den Menschen sicherer gestalten. Das Bielefelder Unternehmen Height Tech etwa baut Copter, die dafür gedacht sind, Brücken, Schornsteine, Strommasten oder Windkrafträder zu inspizieren. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat vor einigen Jahren eine Technik entwickelt, um mit Hilfe einer Drohne die Spiegel eines Solarkraftwerkes zu vermessen.

Airbus hat 2016 auf einer Luftfahrtmesse die Sichtprüfung der Flugzeugoberseite per Drohne vorgeführt. Inzwischen ist das System so weit, dass es eingeführt werden kann. Es müsse noch von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit, der Easa, abgenommen werden, teilt Airbus mit. Dann könne es Ende des Jahres eingesetzt werden. Einige Fluggesellschaften hätten bereits ihr Interesse an der Inspektion per Drohne bekundet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-55%) 5,40€
  2. 0,49€
  3. 39,99€
  4. 3,99€

Evron 13. Apr 2018

Echt? Ich dachte die testen die Flugtauglichkeit im Hangar...

LinuxMcBook 13. Apr 2018

Wie oft schiebst du eigentlich dein Auto so durch den Röntgenscanner?


Folgen Sie uns
       


Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht

Ein 3D-Drucker für die Industrie: Das Fraunhofer IWU stellte auf der Hannover Messe 2019 einen 3D-Drucker vor, der deutlich schneller ist als herkömmliche Geräte dieser Art.

Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
  3. Milla Bund sagt Pläne für KI-gesteuerte Weiterbildungsplattform ab

IT-Headhunter: ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
IT-Headhunter
ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Von Maja Hoock

  1. Jobporträt Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
  2. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  3. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

    •  /