• IT-Karriere:
  • Services:

ADSL: Swisscom muss Millionenstrafe bezahlen

Für zu hohe Vorleistungspreise vor dem Jahr 2007 muss die Swisscom 170 Millionen Euro Strafe zahlen. Swisscom ist weiter mit der Entscheidung der Wettbewerbskommission (Weko) nicht einverstanden.

Artikel veröffentlicht am ,
Aktuelle Swisscom Intenet Box
Aktuelle Swisscom Intenet Box (Bild: Swisscom)

Das Schweizer Bundesgericht hat die Beschwerde der Swisscom gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. September 2015 wegen missbräuchlicher Preise abgelehnt. Das gab das Unternehmen am 19. Dezember 2019 bekannt. Swisscom muss eine Strafe in Höhe von 186 Millionen Franken (170 Millionen Euro) nun bezahlen, die die Wettbewerbskommission (Weko) vor zehn Jahren verhängt hatte.

Stellenmarkt
  1. Hochschule für Technik Stuttgart, Stuttgart
  2. Vodafone GmbH, Düsseldorf

Die Preise der Swisscom für das Vorleistungsprodukt für ADSL-Dienste bis zum 31. Dezember 2007 hätten die Wettbewerber behindert. Es habe eine zu knappe Differenz zwischen Vorleistung und Endkundenpreisen gegeben. Die Swisscom habe ihre Konkurrenten dadurch behindert, weil sie ihr ADSL-Geschäft nicht profitabel betreiben konnten. "Swisscom hat im Breitbandinternet einen Marktanteil von 50 Prozent und missbraucht nun diesen, um Mobilkunden an sich zu binden", erklärte der damalige Sunrise-Chef Christoph Brand der Sonntagszeitung im Jahr 2007.

Die Weko verhängte eine Strafe von rund 220 Millionen Franken. Das Bundesverwaltungsgericht hatte den Betrag zwar auf 186 Millionen Franken reduziert, das Urteil, das der Konkurrent Sunrise erwirkt hatte, aber weitgehend bestätigt.

Swisscom bedauerte die Entscheidung des Bundesgerichts und hält die Sanktion für nicht gerechtfertigt: "Swisscom war nicht marktbeherrschend, da bereits zum Zeitpunkt der Untersuchung seitens der Kabelnetze Wettbewerbs- und Preisdruck bestand", erklärte das Unternehmen. Der Vorleistungspreis sei "laufend verbessert" worden. Zudem seien Anfangsverluste bei ADSL damals in der Branche üblich gewesen.

Allein im Jahr 2019 habe Swisscom rund 1,6 Milliarden Franken in die Infrastruktur in der Schweiz investiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. FIFA 21 Standard Edition PS4 (inkl. kostenlosem PS5-Upgrade) für 55€, FIFA 21 Standard Edition...
  2. 34,99€
  3. 15,49€
  4. (u. a. Code Vein für 21,99€, Dark Souls 3 - Deluxe Edition für 18,99€, Ni no Kuni 2: Revenant...

bombinho 21. Dez 2019

"Allein im Jahr 2019 habe Swisscom rund 1,6 Milliarden Franken in die Infrastruktur in...


Folgen Sie uns
       


The Last of Us 2 - Fazit

Überleben in der Postapokalypse: Im Actionspiel The Last of Us 2 erkunden wir mit der jungen Frau Ellie unter anderem die Stadt Seattle - und sinnen auf Rache für einen Mord.

The Last of Us 2 - Fazit Video aufrufen
Serien & Filme: Star Wars - worauf wir uns freuen können
Serien & Filme
Star Wars - worauf wir uns freuen können

Lange sah es so aus, als liege die Zukunft von Star Wars überwiegend im Kino. Seit dem Debüt von Disney+ und dem teils schlechten Abschneiden der neuen Filme hat sich das geändert.
Von Peter Osteried

  1. Star Wars Disney und Lego legen Star Wars Holiday Special neu auf
  2. Star Wars Squadrons im Test Die helle und dunkle Seite der Macht
  3. Disney+ Erster Staffel-2-Trailer von The Mandalorian ist da

Shifoo: Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform
Shifoo
Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform

Beratung, die IT-Profis in Job & Karriere effizient und individuell unterstützt: Golem.de startet die Video-Coaching-Plattform Shifoo. Hilf uns in der Betaphase, sie für dich perfekt zu machen, und profitiere vom exklusiven Angebot!

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Verstärkung für die Redaktion
  2. Stellenanzeige Golem.de sucht CvD (m/w/d)
  3. In eigener Sache Die 24-kernige Golem Workstation ist da

Artemis Accords: Mondverträge mit bitterem Beigeschmack
Artemis Accords
Mondverträge mit bitterem Beigeschmack

"Sicherheitszonen" zum Rohstoffabbau auf dem Mond, das Militär darf tun, was es will, Machtfragen werden nicht geklärt, der Weltraumvertrag wird gebrochen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Artemis Nasa engagiert Nokia für LTE-Netz auf dem Mond

    •  /