Abo
  • Services:
Anzeige
Adsense als Trojaner-Schleuder
Adsense als Trojaner-Schleuder (Bild: Kaspersky)

Adsense: Google entfernt Bankentrojaner aus Werbenetzwerk

Adsense als Trojaner-Schleuder
Adsense als Trojaner-Schleuder (Bild: Kaspersky)

Erneut ist über ein Werbenetzwerk Schadsoftware verteilt worden. Eine Google-Adsense-Kampagne hatte versucht, Android-Nutzern einen Bankentrojaner unterzuschieben. Die entsprechenden Anzeigen wurden mittlerweile deaktiviert.

Google hat die Verbreitung eines Bankentrojaners über das eigene Werbenetzwerk Adsense gestoppt, wie Ars Technica schreibt. Die Malware mit dem Namen Banker.AndroidOS.Svpeng soll rund 320.000 Geräte befallen haben, wie Kaspersky zunächst berichtet hatte. Offenbar wurde die Malware über mehrere Monate vor allem im russischsprachigen Internet verteilt.

Anzeige

"Bislang waren vor allem Smartphone-Nutzer in Russland betroffen", erläuterte Nikita Buchka von Kaspersky. "Aber die Angreifer könnten sich in Zukunft entscheiden, bösartige Werbung auch in anderen Ländern zu verteilen. Was sollte praktischer sein, als die am meisten genutzte Werbeplattform dazu zu nutzen, bösartige Software auf mehreren hunderttausend Geräten zu verbreiten?", heißt es in dem Statement weiter. Google war vorab von Kaspersky über das Problem informiert worden und hat die Verbreitung der konkreten Kampagne mittlerweile gestoppt. Unklar ist, wie lange die Malware verteilt wurde.

Schwachstelle in Chrome geschlossen

Damit die Schadsoftware ein Gerät infizieren konnte, war Nutzerinteraktion notwendig. Die Werbeseiten luden automatisch APK-Dateien herunter, die Nutzer manuell installieren sollten. Nutzer, die die Installation von Software aus unvertrauten Quellen nicht erlauben, sind demnach nicht betroffen. Google hat die Schwachstelle, die zum automatischen Herunterladen der Dateien mit dem mobilen Chrome-Browser ausgenutzt wurde, geschlossen. Die Änderung soll in Version 55 einfließen.

Ebenfalls über Adsense wurde vergangene Woche Scareware an Mac-Nutzer verteilt. Diese sollten sich von einer gefakten Webseite einen angeblichen Chrome-Browser herunterladen. Die Malware forderte Nutzer dann auf, Techsupport-Dienstleistungen wahrzunehmen.


eye home zur Startseite
tg-- 10. Nov 2016

Die Noscript-Variante für die Desktop-Version funktioniert auf Android nicht, da Firefox...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Meierhofer AG, Berlin
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Essen
  3. Lufthansa Industry Solutions AS GmbH, Stuttgart
  4. Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST, Dortmund


Anzeige
Top-Angebote
  1. 189€
  2. (u. a. Galaxy S8 für 499€ und S8+ für 579€, S7 für 359€, 65"-UHD-TV für 1.199€ und 850...

Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Windows on ARM ist inkompatibel zu 64-Bit-Programmen

  2. Fehler bei Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Facebook will keine Benachrichtigungen per SMS schicken

  3. Europa-SPD

    Milliardenfonds zum Ausbau von Elektrotankstellen gefordert

  4. Carbon Copy Cloner

    APFS-Unterstützung wird wegen Datenverlustgefahr beschränkt

  5. Die Woche im Video

    Spezialeffekte und Spoiler

  6. Virtual RAN

    Telekom und Partner bauen Edge-Computing-Testnetz

  7. Basemental

    Mod erweitert Die Sims 4 um Drogen

  8. Verschlüsselung

    TLS 1.3 ist so gut wie fertig

  9. Colt Technology

    Mobilfunk ist Glasfaser mit Antennen

  10. Robotik

    Defekter Robonaut kommt zurück zur Erde



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Materialforschung: Stanen - ein neues Wundermaterial?
Materialforschung
Stanen - ein neues Wundermaterial?
  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

Fujitsu Lifebook U727 im Test: Kleines, blinkendes Anschlusswunder
Fujitsu Lifebook U727 im Test
Kleines, blinkendes Anschlusswunder
  1. Palmsecure Windows Hello wird bald Fujitsus Venenscanner unterstützen
  2. HP und Fujitsu Mechanischer Docking-Port bleibt bis 2019
  3. Stylistic Q738 Fujitsus 789-Gramm-Tablet kommt mit vielen Anschlüssen

Freier Media-Player: VLC 3.0 eint alle Plattformen
Freier Media-Player
VLC 3.0 eint alle Plattformen

  1. Re: Geht doch auch mit alter Hardware...

    sidmos6581 | 06:46

  2. Re: Kupfer ist besser als eine Antenne

    wire-less | 06:41

  3. Re: Wasserstoff wäre billiger

    Bradolan | 06:21

  4. Re: Noch in den Kinderschuhen, aber sehr interessant.

    DAGEGEN | 04:38

  5. Re: neuer C64 statt C64 Mini

    gehtjanx | 04:36


  1. 19:40

  2. 14:41

  3. 13:45

  4. 13:27

  5. 09:03

  6. 17:10

  7. 16:45

  8. 15:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel