Adsense for Search: Neue Milliardenstrafe gegen Google in der EU

Google hat schon wieder gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstoßen. Diesmal müssen 1,49 Milliarden Euro gezahlt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Google: Die Strafe wird von Margrethe Vestager verkündet.
Google: Die Strafe wird von Margrethe Vestager verkündet. (Bild: European Union)

Die EU-Kommission hat eine Strafe von 1,49 Milliarden Euro gegen Google verhängt. Bei der Sitesearch Adsense for Search seien andere Anbieter behindert worden, teilte die Wettbewerbsbehörde am 20. März 2019 mit. Die EU hat damit zum dritten Mal eine Milliardenstrafe gegen Google verhängt.

Stellenmarkt
  1. SAP SuccessFactors Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Freiburg
  2. Informatiker / Maschinenbauingenieur (m/w/d) Digital Manufacturing
    SKF GmbH, Schweinfurt
Detailsuche

Die für Wettbewerbspolitik zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager erklärte dazu: "Die Kommission hat heute eine Geldbuße in Höhe von 1,49 Milliarden Euro gegen Google verhängt, da das Unternehmen seine beherrschende Stellung auf dem Markt für die Vermittlung von Suchmaschinenwerbung missbraucht hat." Die schädlichen Verhaltensweisen von Google hätten sich auf einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren erstreckt.

Webseiten von Zeitungen, Blogs oder Reiseportale bieten häufig die Suchfunktion Adsense for Search an. Führt ein Nutzer darüber eine Suchanfrage durch, erscheinen sowohl Suchergebnisse als auch Werbeanzeigen, Google bietet den Betreibern von Publisher-Websites über seinen Dienst Adsense for Search Werbeanzeigen an. Konkurrenten im Bereich der Suchmaschinenwerbung, wie Microsoft und Yahoo ist es nicht möglich, Werbeflächen auf den Ergebnisseiten der Google-Suchmaschine zu verkaufen.

Adsense for Search: Google-Verträge waren illegal

Google nahm laut Prüfung der EU seit 2006 Ausschließlichkeitsklauseln in seine Verträge auf. Demzufolge durften Publisher auf ihren Suchergebnisseiten keine Werbeanzeigen von Konkurrenten platzieren. Im März 2009 begann Google, die Ausschließlichkeitsklauseln schrittweise durch Klauseln über die Prämium-Platzierung zu ersetzen. Danach waren Publisher verpflichtet, die rentabelsten Flächen auf ihren Suchergebnisseiten den Anzeigen von Google vorzubehalten und eine Mindestzahl von Google-Anzeigen zu platzieren.

Die Strafe beträgt 1,29 Prozent des Umsatzes von Google im Jahr 2018. Im Juni 2017 verhängte die EU-Kommission eine Geldbuße in Höhe von 2,42 Milliarden Euro gegen Google wegen Missbrauchs der marktbeherrschenden Stellung beim eigenen Preisvergleichsdienst.

Im Juli 2018 gab es eine Geldbuße der EU in Höhe von 4,34 Milliarden Euro gegen Google wegen illegaler Praktiken bei Android zur Stärkung der beherrschenden Stellung der Google-Suchmaschine.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Seasonic Syncro Q704 im Test
Die innovative Netzteil-Gehäuse-Einheit

Mit dem Syncro Q704 hat Seasonic ein Gehäuse samt Netzteil entwickelt, das die Verkabelung der Hardware einzigartig clever löst.
Ein Test von Marc Sauter

Seasonic Syncro Q704 im Test: Die innovative Netzteil-Gehäuse-Einheit
Artikel
  1. Werbung: Mozilla testet erneut gesponserte Inhalte in Firefox
    Werbung
    Mozilla testet erneut gesponserte Inhalte in Firefox

    Firefox-Nutzer sehen in der Neue-Tab-Ansicht offenbar gesponserte Inhalte. Ähnliche Pläne dazu verfolgt Mozilla bereits seit Jahren.

  2. Prime Day 2021 bei Amazon - das sind die Highlights
     
    Prime Day 2021 bei Amazon - das sind die Highlights

    Lange haben wir gewartet, jetzt ist es so weit: Der Prime Day 2021 ist gestartet und bietet millionenfache Angebote aus allen Kategorien.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. Oliver Zipse: BMW sieht Kohlestrom-E-Auto im Nachteil gegenüber Diesel
    Oliver Zipse
    BMW sieht Kohlestrom-E-Auto im Nachteil gegenüber Diesel

    BMW-Chef Zipse schätzt die Umweltfreundlichkeit des E-Autos nicht unbedingt höher ein als die eines Diesels. Verbrenner wollen BMW und Mercedes verkaufen, solange es Kunden gibt.

FreiGeistler 20. Mär 2019

Steht übrigens im Artikel, für diejenigen die nur die Überschrift gelesen haben.

Hotohori 20. Mär 2019

War auch direkt mein Gedanke. Google nimmt das wohl einfach billigend in Kauf, die...


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Amazon Prime Day jetzt gestartet • Switch Lite 174,99€ • SSDs (u. a. Crucial MX500 1TB 75,04€) • Gaming-Monitore • Amazon-Geräte (u. a. Fire TV Stick 4K Ultra HD 28,99€) • Bosch Werkzeug • Apple-Produkte (u. a. iPhone 12 128GB 769€) • Fernseher von Samsung, Sony & LG [Werbung]
    •  /