Adrenalin 2019 Edition: Radeon Software erhält umfangreiche Verbesserungen

Kurz vor dem Jahreswechsel erneuert AMD die Radeon Software: Die Adrenalin 2019 Edition für Radeon-Grafikkarten macht diese schneller, sparsamer und verbessert Overclocking sowie Streaming und fügt neue Funktionen wie eine Sprachsteuerung hinzu.

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Radeon Software Adrenalin 2019 Edition
Radeon Software Adrenalin 2019 Edition (Bild: AMD)

Wie jedes Jahr im Dezember hat AMD die hauseigene Radeon Software massiv überarbeitet und Verbesserungen sowie Neuerungen in den Grafiktreiber integriert. Der heißt simpel Adrenalin 2019 Edition und unterstützt alle Modelle seit der HD-7000-Serie, wenngleich einige Änderungen nur mit Karten ab der Polaris-Generation wie der Radeon RX 480 oder neuer funktionieren.

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Ähnlich wie mit Nvidias Geforce Experience gibt es nun die Möglichkeit, vom Treiber erkannte Spiele zu optimieren. Das bedeutet, dass die Radeon Software basierend auf der verbauten Grafikkarte und der nativen Display-Auflösung diverse Einstellungen direkt im Spiel per Radeon Overlay vorschlägt, so dass eine aus Sicht des Herstellers gute Mischung aus Bildqualität und Framerate erreicht wird. Das klappt gut, wenngleich wir nur kurz Gelegenheit hatten, uns die Umsetzung auf einer Radeon RX 590 (Test) anzuschauen.

Das im Treiber integrierte Overclocking-Tool namens Wattman erhält eine automatische Übertaktungsfunktion, welche an Nvidias OC-Scanner erinnert: Die Radeon Software prüft alle Frequenz- und Spannungskombinationen und stellt darauf basierend höhere Taktraten an. Anders als bei Nvidia funktioniert das nicht nur mit der GPU, sondern auch mit dem Videospeicher. Überdies soll automatisches Undervolting, also eine leicht geringere Spannung, die Effizienz und im Idealfall die Frequenz des Grafikchips steigern.

Im Laufe der vergangenen Monate will der Hersteller überdies in diversen Spielen die Bildrate erhöht haben, das ist jedoch ein laufender Prozess. Je neuer der Titel, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Radeon Software 18.12.2 einen geringfügigen Geschwindigkeitsschub mit sich bringt.

  • Radeon Software Adrenalin 2019 Edition (Bild: AMD)
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Kleinere Überarbeitungen gibt es unter anderem bei Virtual Super Resolution, also dem internen Rendern des Bildes für Vollbildkantenglättung (Super Sampling Anti Aliasing). Das funktioniert nun endlich auch mit Auflösungen im 21:9-Format wie es bei Ultra-Widescreen-Displays verwendet wird.

Für die Link genannte Android- und iOS-App schaltet AMD erstmals Sprachbefehle frei - etwa um die Lautstärke zu erhöhen oder zu verringern. Bisher klappt das aber nur auf Chinesisch oder auf Englisch. Zudem sind erweiterte Performance-Metriken protokollierbar, also quasi Benchmarks per Smartphone. Außerdem ist es nun möglich, im lokalen Netzwerk vom PC auf ein Smartphone zu streamen und darauf per Bluetooth-Controller oder emulierter Touch-Steuerung zu spielen. Und wer kein vergleichsweise teures VR-Headset besitzt, kann per Radeon Relive ein Standalone-Modell mit Google Daydream ansteuern. Generell unterstützt Radeon Relive seit Adrenalin 2019 Edition auch animierte Gif-Dateien neben Video-Aufnahmen.

Abseits des Treibers hat AMD das OCAT (Open Capture and Analytics Tool) auf die Version 1.3 gebracht. Die unterstützt das Messen der Bildrate und der Framestimes in VR-Anwendungen, es gibt eine Visualisierung der Daten in Form einer Vorschau, ohne die Werte erst in beispielsweise Excel zu exportieren, und generell eine bessere Spiele-Kompatibilität.

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