Abo
  • Services:

Adobe Scan: Kostenlose App scannt Druckseiten in eine PDF-Datei

Adobe Scan nimmt per Smartphonekamera ein beliebiges Dokument auf und wandelt das Bild in eine PDF-Datei um. Der erkannte Text kann markiert und kopiert werden. Die OCR-Software kann bisher aber keine Handschrift lesen.

Artikel veröffentlicht am ,
Adobe Scan nutzt die Smartphonekamera zum Scannen
Adobe Scan nutzt die Smartphonekamera zum Scannen (Bild: Adobe)

Das Softwareunternehmen Adobe ergänzt sein Sortiment an mobilen Apps um eine weitere kostenfreie Applikation. Adobe Scan nutzt die Kamera des Hostsmartphones, um gedruckte Dokumente zu erkennen und einzuscannen. Das Resultat ist eine PDF-Datei, aus der Texte markiert und kopiert werden können.

Stellenmarkt
  1. Diehl Metering GmbH, Nürnberg
  2. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim

Das Programm nutzt dabei Optical Character Recognition (OCR), um Buchstaben und Symbole auch als solche zu erkennen. Scan bekommt Hilfe vom Adobe-Dienst Sensei, der für maschinelles Lernen ausgelegt ist. Das bedeutet auch, dass die App zwingend mit dem Internet verbunden sein muss, da Sensei, wie viele andere KI-Systeme dieser Art auch, in der Cloud betrieben wird.

App erkennt gedruckte Schrift, aber keine Handschrift

In einem ersten Test funktionierte Adobe Scan bereits einigermaßen gut. Der Nutzer muss sich jedoch zunächst mit einem kostenfreien Adobe-Konto einloggen, in dessen zugewiesenen Cloud-Speicher gescannte Dokumente abgelegt werden. Ein bedrucktes DIN-A4-Blatt wird mit der Kamera erfasst und vom Programm analysiert. Sobald das Dokument erkannt wurde, startet der Scanprozess, bei der Schriftinformationen herausgefiltert werden.

  • Erkannte Dokumente werden farblich hervorgehoben. (Bild: Adobe)
  • Scans werden in der Cloud gespeichert. (Bild: Adobe)
  • In Adobe Acrobat lassen sich gescannte Dokumente ansehen. (Bild: Adobe)
Erkannte Dokumente werden farblich hervorgehoben. (Bild: Adobe)

Das gescannte Resultat kann ausschließlich als PDF-Datei gespeichert und versendet werden. Aus dieser PDF-Datei kann der Nutzer Textstellen kopieren. Die App erkennt aber beispielsweise Handschrift nicht. Auch Knicke in den Ecken des Papiers, etwa beim Umschlagen eines gebundenen Dokumentes, verhindern eine Erkennung.

In Scan produzierte PDF-Dateien können versendet oder in der Adobe-Software Acrobat als Vorschau angesehen werden. Die App ist kostenlos für iOS- und Android-Geräte im jeweiligen App-Store verfügbar.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (bei PCs, Monitoren, Equipment & Co. sparen)
  2. 99,90€ statt 124,90€
  3. 149,90€ statt 179,90€
  4. 29,00€ inkl. Versand

hardtech 04. Jun 2017

vielen dank für deine impressionen. gerne kannst du mir schreiben, wie ich meinen ix500...

fuzzy 01. Jun 2017

Doch doch, aber vermutlich nur im Dokument-Modus und mit PDF-Ausgabe.

derpfeffi 01. Jun 2017

Kann mir bitte einmal jemand den Mehrwert der vorgestellten App zur Adobe Reader App...

theFiend 01. Jun 2017

Wenn einem 5 Sekunden für die OCR zu lange sind, offensichtlich nicht...

FrankM 01. Jun 2017

Um die App zu nutzen muss man den Legal Terms of use zustimmen, die recht allgemein...


Folgen Sie uns
       


Android 9 - Test

Wir haben das neue Android 9 getestet.

Android 9 - Test Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  2. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an
  3. Raumfahrt @Astro_Alex musiziert mit Kraftwerk

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /