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Adobe Reader: Notfallpatch schließt Zero-Day-Lücke

Adobe hat mit einem Notfallpatch auf eine Zero-Day-Lücke im Adobe Reader und in Acrobat reagiert. Seit einer Woche ist bekannt, dass aktiv Angriffe auf die PDF-Software laufen. Vor allem Windows-Systeme sind das Ziel der Attacken.

Artikel veröffentlicht am ,
Sicherheitspatch für Adobe Reader und Acrobat
Sicherheitspatch für Adobe Reader und Acrobat (Bild: Midiman/CC BY 2.0)

Vor einer Woche hatte Adobe vor einer Sicherheitslücke in den PDF-Applikationen Adobe Reader und Acrobat gewarnt, die bereits ausgenutzt wird. Es wurde versprochen, die Sicherheitslecks schnellstmöglich zu beseitigen. Nun steht ein Notfallpatch für Adobes PDF-Software bereit, der noch eine weitere Sicherheitslücke schließt. Wie nun bekanntwurde, sind vor allem Windows-Systeme das Ziel der Attacken.

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Beide Sicherheitslücken lassen sich zum Ausführen beliebigen Programmcodes missbrauchen, so dass Unbefugte umfassenden Zugriff auf fremde Computer erlangen könnten. Adobe nennt als Angriffsmethode, dass manipulierte PDF-Dateien per E-Mail versendet werden. Die Angreifer versuchen, die späteren Opfer zum Öffnen der mit Schadcode versehenen Dateianhänge zu verleiten. Dann wird der darin enthaltene Code ausgeführt, ohne dass der Anwender davon etwas bemerkt. Das betreffende System steht dann für den Angreifer zur Verfügung.

Adobe hat den Adober Reader XI in der Version 11.0.02 für Windows und Mac OS veröffentlicht. Wer noch den Adobe Reader X für Windows und Mac OS verwendet, kann auf die Version 10.1.6 wechseln. Zudem wurde ein Update auf den Adobe Reader 9.5.4 für Windows, Mac OS und Linux veröffentlicht.

Für Nutzer von Acroabat stehen Updates für die beiden letzten Versionen bereit. Für Acrobat XI ist das Update auf 11.0.02 für Windows und Mac OS erschienen. Wer noch nicht Acrobat Xi einsetzt, kann Acrobat X aktualisieren. Dafür gibt es das Update auf die Version 10.1.6 für Windows und Mac OS.

Angreifer setzen oft auf Sicherheitslücken in den PDF-Applikationen von Adobe, weil Anwender derzeit noch leichter dazu zu verleiten sind, PDF-Dateien zu öffnen, ohne sich Sorgen um die Computersicherheit zu machen. Aber auch Sicherheitslücken in anderen Produkten machen den Nutzern derzeit zu schaffen. So gab es für den Flash Player von Adobe diesen Monat bereits zwei Sicherheitspatches. Auch für Java sind diesen Monat bereits zwei Patches erschienen, mit denen gefährliche Sicherheitslücken in Oracles Software beseitigt wurden.



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Rulf 23. Feb 2013

ich nutze meinen rechner privat mit dem vollen multimediamöglichkeiten(moderne 3d-games...

Rulf 22. Feb 2013

weis nicht nutz den kram nicht so oft...hab auch den ganzen kram wie scripting...

Spaghetticode 21. Feb 2013

Dazu habe ich schon vorgestern etwas geschrieben. Damit minimiert man die Angriffsfläche...


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