Quicksync schlägt Threadripper

Die Bildqualität bleibt mit Quicksync praktisch gleich, sie ist auch bei fünffacher Vergrößerung je Frame fast identisch. Wir haben jedoch auf eine Prüfung per PSNR oder durch Netflix' VMAF verzichtet. Allerdings sorgt Quicksync nicht durchweg für eine signifikante Verkürzung der Exportdauer, wie unsere Ultrabook-Messungen zeigen.

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Als ersten Test haben wir unseren Wochenrückblick 10/2018 mit dem 4K-Youtube-Preset in H.264 exportiert. Der Core i7-8700K mit 16 GByte RAM und Geforce GTX 1080 Ti braucht hier 7:47 Minuten, mit Quicksync sind es gerade einmal noch 5:08 Minuten. Zum Vergleich: Der Ryzen 7 2700X (Test) ist in 7:09 Minuten fertig, der Threadripper 1950X (Test) in 6:07 Minuten. Exportieren wir in 1080p, rücken alle Zeiten viel enger zusammen: Wir messen 2:56 Minuten, 2:12 Minuten, 2:33 Minuten und 2:24 Minuten.

  • Z370/X470/X299 Motherboard, 16 GByte DDR4, Geforce GTX 1080 Ti (Benchmark: Golem.de)
  • Z370/X470/X299 Motherboard, 16 GByte DDR4, Geforce GTX 1080 Ti (Benchmark: Golem.de)
  • Im UEFI muss die iGPU aktiviert sein. (Screenshot: Golem.de)
  • Adobe Premiere unterstützt Quicksync ab v12.1.1. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Hardware-Beschleunigung ist automatisch aktiv.  (Screenshot: Golem.de)
Z370/X470/X299 Motherboard, 16 GByte DDR4, Geforce GTX 1080 Ti (Benchmark: Golem.de)

Wer ein Ultrabook besitzt, der profitiert zumindest in unserem Fall nicht: Wir haben den Wochenrückblick 10/2018 in 4K testweise auf einem Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Test) exportiert. Mit 3:02 Stunden (Quicksync) gegen 35 Minuten (OpenCL) ist die iGPU-Variante drastisch langsamer, warum auch immer.

Fazit

Adobe Premiere hat jahrelang die vorhandenen Quicksync-Möglichkeiten von Intel-Prozessoren nicht genutzt, sondern nur die CPU-Kerne und dedizierte Grafikkarten via CUDA oder OpenCL. Hinzu kommt, dass Adobe Premiere bei mehr als acht Kernen verglichen zu beispielsweise Blender nicht mehr allzu gut skaliert, sondern tendenziell eher hohen Takt bevorzugt. Mit Version 12.1 unterstützt Adobe Premiere endlich Quicksync ab Intels Skylake-Generation. Mit Quicksync ist ein aktueller Core i7-8700K für 330 Euro schneller als der dreimal so teure Threadripper 1950X und das bei subjektiv gleicher Bildqualität. Bei der hohen Geschwindigkeit gilt es aber zu bedenken, dass Quicksync kein 2-Pass-Encoding unterstützt und unter Windows 10 nur H.264 statt zusätzlich noch HEVC.

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 Adobe Premiere mit Quicksync: Intels Grafikeinheit schlägt acht Ryzen-Kerne
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tingelchen 04. Jun 2018

Dann wäre ein Vergleich zwischen einem Ryzen 5 mit Vega Kern und einem Core i5 mit Intel...

Quantium40 04. Jun 2018

Im Xeon Gold 6138P ist "nur" ein Arria 10 (GX 1150 - 1,15Mio Logikelemente) verbaut und...

Cinegy 04. Jun 2018

Intel Quicksync und Nvidia NVENC sind über die letzten Jahre signifikant besser geworden...

ms (Golem.de) 03. Jun 2018

Sie fühlt sich angehängt.

Anonymer Nutzer 02. Jun 2018

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