Adobe: Photoshop 2021 kann Gesichtsperspektiven verändern

Diverse neue Filter ermöglichen es auch, Himmel auszutauschen und Lichtquellen digital zu verschieben - in Photoshop 2021.

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Verschiedene Schieberegler manipulieren das gezeigte Motiv.
Verschiedene Schieberegler manipulieren das gezeigte Motiv. (Bild: Adobe)

Adobe hat auf der eigenen Max-Konferenz eine neue Version von Photoshop vorgestellt. Photoshop 2021 (Oktober 2020 Version 22), in der Creative Cloud auch einfach nur Photoshop Version 22 genannt, wird unter anderem einen neuen Arbeitsbereich bringen, in dem diverse Neural Filters auf Bilder angewendet werden können. Mithilfe diverser Schieberegler und Auswahlschalter ist dabei eine Feineinstellung per GUI möglich. Neural Filters basieren auf Adobes Machine-Learning-System, das auch bei der KI Adobe Sensei zum Einsatz kommt.

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Die neuen Neural Filters beinhalten auch einen Smart-Portrait-Modus, der ein Gesicht in der Perspektive digital nachbearbeiten kann. Zudem ein ist Filter integriert, um das Alter der abgebildeten Person zu verändern. Photoshop fügt dabei Falten und andere Merkmale hinzu oder entfernt diese. Auch die Richtung, aus der Licht auf eine Person fällt, kann das Programm im Nachhinein ändern.

Erste Vorschaubilder zeigen, dass dies bereits gut funktioniert, aber teils mit dem Verlust von Bildschärfe einhergeht. Auch ändern sich die Proportionen von Gesichtsmerkmalen gegenüber dem unbearbeiteten Bild. Neural Filters erstellen eine nicht desktruktive Maskierungsebene, auf der weitere Filter angewendet werden können, ohne das Quellbild zu verändern. Aktionen können so leicht zurückgenommen und variiert werden und die Originalmotive bleiben erhalten.

In einer kurzen Vorschau zeigt das Unternehmen weitere Filter für Stiltransfers, um Fotos etwa wie Ölgemälde aussehen zu lassen. Per Hautweichzeichner können zudem die Texturen der Haut geändert werden, was bei der Modelfotografie samt Nachbearbeitung ein gängiger Arbeitsschritt ist.

Suchpanel mit Tutorials

Photoshop 2021 ermöglicht das automatische Einfärben von Schwarz-Weiß- oder Graustufenbildern durch Machine Learning. Außerdem kann das Programm Kompressionsartefakte aus JPEG-Bildern entfernen. Neu ist zudem Sky Replacement. Photoshop selektiert dazu einen Himmel im Bild und kann diesen durch andere Motive ersetzen. Adobe hat 25 Vorlagen parat. Alternativ können dafür eigene Bilder genutzt werden.

  • Ändern von Lichtquellen (Bild: Adobe)
  • Ändern von Lichtquellen (Bild: Adobe)
  • Neue Stiländerungsfilter (Bild: Adobe)
  • Kolorierungsfilter (Bild: Adobe)
  • Entfernen von Artefakten in JPEGs (Bild: Adobe)
  • Sky Replacement (Bild: Adobe)
  • Muster-Vorschau. (Bild: Adobe)
  • Neue Formenwerkzeuge (Bild: Adobe)
  • Der Plugin-Marktplatz (Bild: Adobe)
  • Änderungen von Perspektiven (Bild: Adobe)
Ändern von Lichtquellen (Bild: Adobe)

Das Programm führt zudem ein neues Suchpanel ein, über welches nach Tutorials, Werkzeugen oder Bildern gesucht werden kann. Die Übersicht blendet kontextbasiert Empfehlungen für das aktuelle Projekt ein. Das könnte gerade Anfängern eine Hilfestellung geben.

Das Pattern Preview ist eine neue Ansicht, die erstellte Muster als Vorschau auf andere Bilder rendert. Das soll die Anpassung der Muster einfacher gestalten. Außerdem wird das Formenwerkzeug verbessert: Es wird möglich sein, Dreiecke per Editor zu erstellen und zu bearbeiten. Auf der Arbeitsfläche werden zusätzliche Manipulationspunkte zu sehen sein, die für das Skalieren, Rotieren und Verändern von Formen verantwortlich sind. Smart-Objekte können zudem künftig auf ihren Ursprungszustand nach dem Import zurückgesetzt werden.

Adobe Photoshop Elements 2021 - 1 Benutzer - PC - PC Aktivierungscode per Email

Adobe führt für Photoshop und andere Programme einen Plugin-Marktplatz ein, der eine Übersicht über Erweiterungen und Tools bietet. Eine Editors-Choice-Auswahl schlägt häufig genutzte und beliebte Programme vor, die direkt aus dem Marktplatz für die jeweilige App heruntergeladen werden können.

  • Ändern von Lichtquellen (Bild: Adobe)
  • Ändern von Lichtquellen (Bild: Adobe)
  • Neue Stiländerungsfilter (Bild: Adobe)
  • Kolorierungsfilter (Bild: Adobe)
  • Entfernen von Artefakten in JPEGs (Bild: Adobe)
  • Sky Replacement (Bild: Adobe)
  • Muster-Vorschau. (Bild: Adobe)
  • Neue Formenwerkzeuge (Bild: Adobe)
  • Der Plugin-Marktplatz (Bild: Adobe)
  • Änderungen von Perspektiven (Bild: Adobe)
Der Plugin-Marktplatz (Bild: Adobe)

Weitere Änderungen stellt Adobe im ausführlichen Blogbeitrag vor. Photoshop 2021 ist bereits verfügbar, erfordert allerdings ein Creative-Cloud-Abonnement.

Nachtrag vom 22. Oktober 2020, 8:03 Uhr

Nach einer weiteren Recherche und einem Hinweis von aufmerksamen Mitgliedern der Golem.de-Community haben wir den Namen des Programms angepasst: Es meldet sich selbst als Version 22 vom Oktober 2020 und ist auch in Adobes Pressemitteilung als Photoshop 2020 zu sehen. Die Verknüpfung zum Programm unter Windows 10 lautet aber Photoshop 2021. Wir haben das entsprechend angepasst.

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on(Golem.de) 22. Okt 2020

Ich habe es selbst noch einmal installiert und das herausgefunden: In der Creative Cloud...

wurstdings 21. Okt 2020

Also ich habe mir gerade die Bilder durchgeschaut und bestenfalls könnte man das als...

demon driver 21. Okt 2020

"Algorithmen" heißt ja eigentlich noch gar nichts. Das kann eine Aufhellung sein, und...

MarkusXXX 20. Okt 2020

Du meinst so? https://www.youtube.com/watch?v=BQQxNa6U6X4 Geht halt aktuell wohl nur...


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