Adobe: Open-Source-Werkzeuge sollen Bildmanipulation aufzeigen

Adobe will mit Signaturen gegen Falschinformationen vorgehen. Die bereits in Produkten genutzte Technik soll sich nun besser integrieren lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Adobe will, dass sich Bildmanipulationen besser erkennen lassen.
Adobe will, dass sich Bildmanipulationen besser erkennen lassen. (Bild: Adobe)

Eine von dem Grafikspezialisten Adobe gestartete Initiative zum Auffinden von Falschinformationen in Bildern stellt nun Open-Source-Werkzeuge bereit, damit sich diese Technik besser in eigene Programme integrieren lässt und so weitere Verbreitung findet. Das kündigt die Content Authenticity Initiative (CAI) in ihrem Blog an.

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Erstmals angekündigt hat Adobe die CAI im Jahr 2019. Daraufhin folgte ein Whitepaper, das die zugrundeliegende Technik näher beschreibt, sowie letztlich die Umsetzung der Idee in der eigenen Software von Adobe. Inzwischen nutzen auch zahlreiche Redaktionen weltweit die Technik. Unterstützt wird die Initiative dabei inzwischen von Hunderten Mitgliedern aus der Industrie. Bisherige Ansätze konzentrieren sich bei der Suche nach Falschinformationen entweder auf das automatisierte Auffinden von Deepfakes oder anderer Manipulationen oder auch auf leicht manipulierte Metadaten.

Adobe und die CAI setzen hingegen darauf, Medien kryptografisch zu signieren und deren Bearbeitungsschritte in Programmen wie Photoshop aufzuzeichnen. Damit lassen sich zwar Manipulationen nicht sicher verhindern und auch das einfache Screenshoten von Dateien ist natürlich weiter mögliche, wie Adobe selbst einräumt. Allerdings lässt sich für Dateien, die das System nutzen, die Herkunft nicht nur nachweisen, sondern ebenso leicht darstellen.

Vor allem für Letzteres sind nun die Open-Source-Werkzeuge gedacht, die die CAI angekündigt hat. Dazu gibt es nun SDKs für die Programmiersprachen Javascript und Rust, die für die Nutzung im Browser sowie für native Anwendungen gedacht sind. Hinzu kommt ein Kommandozeilenwerkzeug, das die Spezifikation der Coalition for Content Provenance and Authenticity (C2PA) implementiert und eine schnelle Verifikation der Daten ermöglichen soll.

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stefan... 14. Jun 2022 / Themenstart

wie damals bei eBooks. Deren DRM Müll wird inzwischen sogar von den Händler verschmäht...

lala1 14. Jun 2022 / Themenstart

Wenn ich lese "Adobe und die CAI setzen hingegen darauf, Medien kryptografisch zu...

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