Adobe gehackt: Daten von 2,9 Millionen Kunden und Quellcode gestohlen

Angreifer haben Daten von rund 2,9 Millionen Adobe-Kunden entwendet, darunter auch verschlüsselte Passwörter und Kreditkartendaten. Auch Quellcode für Adobe-Software wurde erbeutet.

Artikel veröffentlicht am ,
Angriff auf Adobe
Angriff auf Adobe (Bild: Leonhard Foeger/Reuters)

Adobe weist seine Kunden auf einen Angriff auf seine Systeme hin, bei dem Daten von rund 2,9 Millionen Kunden entwendet wurden. Darunter sind die Namen von Kunden, deren Kreditkartennummern in verschlüsselter Form sowie ihre Bestellungen. Adobe geht davon aus, dass die Angreifer keinen Zugriff auf unverschlüsselte Kreditkartendaten hatten.

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Adobe rät den betroffenen Kunden, die von Adobe auch direkt informiert wurden, ihre Passwörter auf allen Seiten zu ändern, auf denen sie dieselben wie bei Adobe nutzen. Adobe selbst hat alle Passwörter betroffener Kunden zurückgesetzt, so dass die Angreifer sich nicht damit anmelden können.

Kunden, deren Kreditkartendaten von dem Angriff betroffen sind, werden gesondert informiert.

Die Angreifer hatten nach aktuellem Stand der Ermittlungen auch Zugriff auf Quelltexte von Adobe-Software. Konkret betrifft dies Adobe Acrobat, Cold Fusion, Cold Fusion Builder und andere, nicht näher genannte Adobe-Produkte. Adobe geht aber derzeit nicht davon aus, dass sich das Risiko für seine Kunden dadurch erhöht, da Adobe keine Zero-Day-Exploits für seine Produkte bekannt seien. Dazu hat Adobe auch den Rat der Sicherheitsexperten Brian Krebs und Alex Holden eingeholt.

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Adobe entschuldigte sich bei seinen Kunden für den Vorfall. Weitere Informationen hat Adobe in einem Blogeintrag und einem Support-Dokument zusammengefasst.

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TheUnichi 07. Okt 2013

ITT: Ausreden, um sich keine Software kaufen zu müssen.

DASPRiD 06. Okt 2013

Naja, im Artikel steht etwas von verschlüsselten (zweiweg) Passwörtern, nicht von...

Nerd_vom_Dienst 06. Okt 2013

Die NSA kanns net gewesen sein, über ausreichend Lücken im Flashplayer können sie sich...

Nerd_vom_Dienst 05. Okt 2013

+1 Kann nur von Vorteil sein dieses eklige Stück Software zu löschen. Nicht nur das es...



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