Abo
  • Services:

Adobe DNG: Digitales Negativ mit verlustbehafteter Kompression

Adobe hat die Spezifikationen seines digitalen Negativ-Bildformats DNG um eine verlustbehaftete Variante von Rohdaten erweitert. Außerdem können Ausschnitte und HDRs darin gespeichert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Das DNG-Format wird aufgewertet.
Das DNG-Format wird aufgewertet. (Bild: Adobe)

Adobes Rohdatenformat DNG (digital Negative) hat gegenüber proprietären Rohdaten aus Digitalkameras den Vorteil, dass die meisten professionellen Bildbearbeitungsprogramme sie öffnen können. Es eignet sich besonders zur Langzeitarchivierung der Bilder. Leider sind die Dateien auch sehr groß, da sie unkomprimiert sind. Das soll sich mit der DNG-Version 1.4 ändern, die Adobe jetzt vorgestellt hat.

Stellenmarkt
  1. DFL Digital Sports GmbH, Köln
  2. Autobahndirektion Südbayern, München

Die sogenannte "Lossy DNG Option" ist ein Mittelweg zwischen JPEG und dem normalen Rohdatenbild. So sind zum Beispiel Rohdaten einer Canon EOS 5D Mark II etwa 25 MByte groß, während JPEGs etwa 6 MByte Speicherplatz beanspruchen. Lossy DNG ermöglicht dank einer verlustbehafteten Kompression kleinere Bilddateien, der Fotograf kann jedoch wie bei normalen Rohdaten auch im Nachhinein noch den Weißabgleich ändern. Die Komprimierung basiert auf JPEG. Die komprimierten DNGs benötigen nur noch rund ein Drittel des normalen Speicherplatzes.

Darüber hinaus hat Adobe mit den DNG Proxies eine Möglichkeit entwickelt, DNGs zu erzeugen, die eine geringere Auflösung enthalten. Dadurch sollen die Dateien leichter nutz- und übertragbar sein.

In der V1.4-Spezifikation sind Transparenzen vorgesehen. Außerdem lassen sich HDRs mit bis zu 32 Bit Farbtiefe pro Kanal speichern.

Es gibt derzeit weder Kameras noch Software, die DNG 1.4 unterstützen. Doch das könnte sich zumindest bei Adobe durch ein Update von Photoshop und Lightroom bald ändern. Das DNG-Format stellte Adobe erstmals im Jahr 2004 vor. Anwender können damit ausschließen, dass die bisher verwendeten zahlreichen Rohdaten-Dateiformate nach einiger Zeit von Softwareentwicklern nicht mehr unterstützt werden. Mit DNG erhalten sie langfristig die Kontrolle über ihre Bilder.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

redbullface 11. Okt 2012

Süß. :) Diese Zeit (Dias) habe ich leider nie persönlich erlebt. Ich war auf der Welt...

Der Spatz 11. Okt 2012

Provokativ könnte man aber auch sagen: Wer sich eine teure Vollformat Kamera holt und...

redbullface 11. Okt 2012

Verstehe das auch nicht, wieso man ein Roh-Datenformat verlustbehaftet komprimieren...


Folgen Sie uns
       


So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor

Das französische Nahverkehrsbetrieb Transdev will künftig Fahrgäste mit autonomen Bussen befördern. Das Video stellt das Konzept vor.

So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

    •  /