Abo
  • Services:

Adobe Creative Cloud: Photoshop-Käufer werden benachteiligt

Wer die Bildbearbeitung Photoshop CS6 nicht gekauft, sondern im Rahmen der Creative Cloud gemietet hat, erhält jetzt exklusive Funktionen, die anderen Nutzern vorenthalten werden. Außerdem gibt es eine Team-Version der Mietlösung mit angehängtem Cloud-Angebot.

Artikel veröffentlicht am ,
Creative Cloud bietet Photoshop-Nutzern Vorteile.
Creative Cloud bietet Photoshop-Nutzern Vorteile. (Bild: Adobe)

Adobe will mehr Kunden für sein Cloud-Angebot Creative Cloud gewinnen, das auch die Miete von zahlreichen Programmen für einen monatlichen Fixpreis enthält. Innerhalb von sieben Monaten seit Bestehen wurden nach Angaben des US-Softwareherstellers schon über eine Million Abokunden gewonnen.

Photoshop-Mieter werden bevorzugt

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München, Rheinbach, Leipzig
  2. PARI Pharma GmbH, Gräfelfing, Gilching, Weilheim

Wer Photoshop CS6 im Rahmen dieses Angebots nutzt, kann ab sofort Funktionen verwenden, die in den Kaufversionen nicht vorhanden sind. Dazu gehören eine Smart-Object-Unterstützung für alle Weichzeichnungs- und Verflüssigen-Filter, eine Exportfunktion für CSS-Daten von Texten und Objekten sowie eine Importfunktion für Farbpaletten. Außerdem gibt es kontextbasierte Aktionen innerhalb des Grafikprogramms, die Arbeitsschritte abhängig von definierten Faktoren ausführen. Das soll den Arbeitsablauf beschleunigen. Die Kaufversion von Adobe Photoshop CS6 erhält diese Funktionen nicht, obwohl sie 950,79 Euro kostet.

Das 3D-Modul von Photoshop CS6 Extended zeigt per OpenGL Voransichten für Schatteneffekte und ist mit einer 32-Bit-Farbpipette ausgerüstet. So sollen sich zum Beispiel Leuchteffekte erstellen lassen.

Mit einem Abo von Adobes Creative Cloud können alle Anwendungen der Creative Suite ohne zusätzliche Kosten genutzt werden. Das kostet monatlich 59,49 Euro. Wer schon ein CS-Programm ab Version 3 besitzt, kann das Abo im ersten Jahr für 35,69 Euro monatlich abschließen. Zu den Programmen gehören Photoshop, Indesign, Illustrator, Lightroom, Dreamweaver, Premiere, After Effects und Flash Professional, Muse sowie die Edge Tools. Auch Adobes Tablet-Apps wie Photoshop Touch sind Bestandteil der Creative Cloud.

Mit der Software Adobe Muse, die zur Creative Cloud gehört, können Grafikdesigner Webseiten in HTML5 erstellen, ohne selbst Code schreiben zu müssen. Über die Creative Cloud liefert Adobe eine erweiterte Version von Muse an zahlende Abonnenten aus. Die wichtigste Neuerung ist die Möglichkeit, verschiedene Layoutversionen der gleichen Webseite für verschiedene Endgeräte am Rechner entwickeln zu können.

Neben diesen Programmen umfasst die Creative Cloud auch Onlinespeicherplatz. Dafür gibt es mit der Creative Cloud Connection nun eine Synchronisierungssoftware zwischen Cloud und dem lokalen Rechner. Wer will, kann im Rahmen seines Abos zahlreiche Tutorien und Schnupperkurse von Kelby Training und Video2brain kostenlos nutzen, die unter anderem in deutscher Sprache angeboten werden.

Teams erhalten mehr Speicherplatz

Die neu vorgestellte Teamversion der Creative Cloud unterscheidet sich von den Einzelabos durch eine Onlineverwaltung virtueller Arbeitsgruppen sowie 100 GByte Cloud-Speicher pro Nutzer im Vergleich zu 20 GByte beim Angebot für Einzelpersonen. Auch eine zentrale Abrechnung und das Onlinenachbestellen neuer Lizenzen sind damit möglich.

Die Mitgliedschaften für die Creative Cloud für Teams kosten 83,29 Euro monatlich pro Arbeitsplatz. Wer CS3 oder spätere Versionen besitzt, kann ein Jahr lang das Angebot für monatlich 59,49 Euro nutzen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 219,90€
  2. (u. a. SanDisk SSD Plus 1 TB für 99€ + Versand oder Marktabholung)
  3. 339€ (Bestpreis!)

violator 12. Dez 2012

Aber auch nur bei Einzelprogrammen. Die meisten Profis kaufen eh die komplette CS-Suite...

rudluc 12. Dez 2012

Bisher konnte man nach einem Kauf entscheiden, wie lange man mit einer langsam...

hyperlord 12. Dez 2012

Aber wieso ist das lausig ? Weil Adobe seine Weiterentwicklungen nicht einfach an alle...


Folgen Sie uns
       


Sailfish OS auf dem Sony Xperia XA2 Plus ausprobiert

Sailfish OS gibt es als Sailfish X auch für einige Xperia-Smartphones von Sony. Wir haben uns die aktuelle Beta-Version auf dem Xperia XA2 Plus angeschaut.

Sailfish OS auf dem Sony Xperia XA2 Plus ausprobiert Video aufrufen
Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
  3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  2. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  3. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet

Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


      •  /