Adobe Acrobat XI: PDFs editieren und an Powerpoint exportieren

Adobes Acrobat XI kommt wenig überraschend mit einer Cloud-Anbindung und Optimierungen zur Touchbedienung. Zudem erlaubt die neue Version das vollständige Editieren: Dabei lassen sich einzelne Absätze und Bilder verändern, Objekte mit wenigen Klicks neu positionieren sowie Inhalte verschiedener PDFs zusammenfügen, ohne die jeweiligen Quelldateien zu verändern.
Adobe verspricht darüber hinaus eine bessere Integration von Acrobat in Microsoft Office und Sharepoint. So können Inhalte von PDF-Dateien als Powerpoint-, Word- oder Excel-Dokument gespeichert werden. Umgekehrt sollen sich die Inhalte von PDF-Dateien, die mit Powerpoint, Word oder Excel erzeugt wurden, nun besser gegen das Kopieren, Editieren oder Drucken schützen lassen.




Der in Acrobat XI integrierte Cloud-Dienst erlaubt es, Verträge über Adobe Echosign abzuschließen und über Formscentral Formulare zu erstellen sowie Daten zu sammeln und zu analysieren.
Adobe Reader für unterwegs
Der Adobe Reader soll sich in der neuen Version besser auf Tablets und Smartphones per Toucheingabe nutzen lassen, beispielsweise um Anmerkungen und Kommentare einzufügen oder um Formulare auszufüllen. Dabei läuft der neue PDF-Reader auch auf dem iPad und auf Android-Tablets.
Für mehr Sicherheit soll die Möglichkeit sorgen, Javascript im Adobe Reader unter Windows und Mac OS X abzuschalten.
Adobe Acrobat XI(öffnet im neuen Fenster) besteht aus diversen Einzelprodukten. Dazu zählen Acrobat XI Pro, Acrobat XI Standard, Adobe Reader XI sowie die schon erwähnten Adobe Formscentral und Echosign. Die gesamte Produktfamilie soll im Laufe des Oktobers 2012 verfügbar sein.
Acrobat XI Standard soll einzeln 299 US-Dollar kosten, Acrobat XI Pro 449 US-Dollar. Zum Produktstart soll auch eine kostenlose 30-Tage-Testversion von Acrobat Pro verfügbar sein, der Reader wird weiterhin kostenlos angeboten. Adobe Echosign und Formscentral werden in Form eines Abonnements angeboten und kosten ab 14,95 US-Dollar pro Monat.