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Admins im öffentlichen Dienst: Streik beim IT-Dienstleister Dataport

Beim IT-Dienstleister Dataport wird heute gestreikt. Die Admins des öffentlichen Dienstes wollen 6,8 Prozent mehr Gehalt und sind gegen Kürzungen des Jahresurlaubs.
/ Achim Sawall
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Warnstreik am 25. Februar 2013 in Hamburg (Bild: Verdi)
Warnstreik am 25. Februar 2013 in Hamburg Bild: Verdi

Bei dem öffentlichen IT-Dienstleister Dataport(öffnet im neuen Fenster) in Hamburg befinden sich 400 Beschäftigte im ganztägigen Warnstreik. Das gab die Gewerkschaft Verdi am 25. Februar 2013 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Dataport ist ein IT-Service-Provider der öffentlichen Verwaltung in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Laut einem Bericht des NDR sind 700 Mitarbeiter dem Aufruf der Gewerkschaft gefolgt und haben ihre Arbeit niedergelegt. Vor der Niederlassung in Hamburg versammelten sich die Streikenden zu einer Kundgebung.

Mit der Aktion will Verdi ihre Forderung nach einem besseren Angebot in den laufenden Haustarifverhandlungen durchsetzen. Seit dem 7. Februar 2013 dauern die Gespräche an, sie werden am 1. März fortgesetzt. Verdi fordert einen Einkommenszuwachs von 6,8 Prozent sowie einen Ausbildungstarifvertrag für die rund 100 Nachwuchskräfte des Unternehmens. Die Beschäftigten lehnen zudem die drohende Reduzierung des Urlaubsanspruches ab, die die Arbeitgeber fordern, und wollen die Regelung für 30 Tage Urlaub beibehalten.

"Heute war ein Warnschuss, wenn es am 1. März kein ausreichendes Angebot gibt, dann können die Kolleginnen und Kollegen auch einiges lahmlegen" , so Sieglinde Friess, Verdi-Fachbereichsleiterin Bund, Länder und Gemeinden.

Ralf Iden, Beschäftigter bei Dataport und Mitglied der Tarifkommission, erklärte, in der Privatwirtschaft würden durchschnittlich 20 Prozent mehr gezahlt.

Dataport erwirtschaftete(öffnet im neuen Fenster) im Jahr 2011 einen Gewinn von 1,3 Millionen Euro. Ein neuer Geschäftsbericht liegt noch nicht vor. Im Vorjahr lag der Jahresüberschuss bei 689.000 Euro.


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