Adieu Postbote: Fedex zeigt treppensteigenden Lieferroboter
Der Fedex Sameday Bot ist mit einem Akku ausgerüstet und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h. Er orientiert sich mittels einer Kombination von Lidar-Sensoren, wie sie in selbstfahrenden Autos zu finden sind, und normalen Kameras, um Fußgänger und Hindernisse zu erkennen.
Fedex will den Roboter zunächst für Kurierfahrten zwischen den Büros des Unternehmens in Memphis in den USA einsetzen. Danach sollen Dienste für andere Firmen und Einzelhändler angeboten werden.
Der Paketdienstleister will mit Unternehmen wie Autozone, Lowe's, Pizza Hut, Target, Walgreens und Walmart Gespräche führen, um den Bedarf zu ermitteln. Laut einer Untersuchung von Fedex leben mehr als 60 Prozent der Kunden für diese Einzelhändler im Umkreis von fünf km um ein Geschäft herum.
Der Roboter wurde mit Hilfe von Dean Kamen entwickelt, der zuvor den Segway erfunden hatte. Der Sameday Bot hat einige Funktionen, die ihn von ähnlichen Lieferrobotern abheben. So verfügt er über mehrere Räderpaare, um Stufen und Bordsteine zu erklimmen. Zudem hat er zur Kommunikation mit Passanten ein Display auf Vorder- und Rückseite.
Amazon stellte bereits einen autonomen Lieferroboter mit sechs Rädern vor, der Waren direkt zum Kunden bringt und eigenständig über den Bürgersteig fährt.

Der Amazon Scout sieht einem Roboter aus Litauen ähnlich, den Starship Technologies in den vergangenen Jahren unter anderem mit Paketdiensten testete: Auf sechs Rädern wird eine Kiste mit den bestellten Waren transportiert, die der Kunde mit einem Code öffnen kann, den er auf sein Smartphone erhält.
Auch andere Unternehmen haben autonome Lieferroboter entwickelt. Der Nuro R1 beispielsweise ist ein fahrerloses Lieferfahrzeug von der Größe eines Pkw.
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