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Deutsche Telekom: Neuer Chef soll T-Systems umbauen

Adel B. Al-Saleh hat ein britisches IT-Unternehmen verkleinert und neu ausgerichtet. Jetzt soll er das bei T-Systems versuchen.
/ Achim Sawall
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Adel B. Al-Saleh soll T-Systems neu ausrichten. (Bild: Deutsche Telekom)
Adel B. Al-Saleh soll T-Systems neu ausrichten. Bild: Deutsche Telekom

Nach dem Ausscheiden von Reinhard Clemens hat die Deutsche Telekom einen neuen Chef für T-Systems gefunden. Das gab das Unternehmen am 9. Oktober 2017 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Adel B. Al-Saleh soll ab 2018 die Geschäftskundensparte führen.

Der US-Amerikaner war seit dem Jahr 2011 Chef der britischen Northgate Information Solutions (NIS); die Gruppe gehörte der Beteiligungsgesellschaft KKR. Er begrenzte das Angebot des Unternehmens und richtete die Gruppe nach einer neuen Strategie aus. Im Jahr 2016 gab Al-Saleh dem Northgate-Konzernteil NGA eine neue Schuldenstruktur, woraufhin die Goldman-Sachs-Bank der größte Anteilseigner des Unternehmens wurde. Northgate Information Solutions ist ein Softwareanbieter und Technologiedienstleister innerhalb der Northgate-Gruppe.

Vor Northgate war Al-Saleh im Management von IMS Health, einem Anbieter für Informatik im Gesundheitswesen. 19 Jahre arbeitete er für IBM in unterschiedlichen Positionen, zuletzt als Vice President und General Manager für Sales and Industries, IBM Northeast Europe Integrated Operating Team.

Teilverkauf von T-Systems

Telekom-Chef Timotheus Höttges erklärte, Al-Saleh habe bewiesen, "dass er Unternehmen auf Kurs bringen kann." Er mache sich bereits mit T-Systems vertraut und werde die Zeit bis zum Jahresende nutzen, um danach sofort voll einzusteigen.

Nach Informationen des Handelsblatts(öffnet im neuen Fenster) aus Unternehmenskreisen wird bei der Telekom erneut ein Teilverkauf der klassischen IT-Dienstleistungssparte von T-Systems oder eine Ausgliederung dieses Bereichs diskutiert. Der Konzern hat dies nicht kommentiert.

Im ersten Halbjahr 2017 brach der Umsatz mit den Großkunden noch stärker ein. Für zwei gescheiterte IT-Projekte sollen laut Wirtschaftswoche(öffnet im neuen Fenster) Strafen wegen nicht rechtzeitig gelieferter Leistungen für die Telekom fällig werden. T-Systems könnte in zwei unabhängige Sparten aufgeteilt werden: Outsourcing von Rechenzentren und Digital und Telecommunications mit Fabrik 4.0 und das Internet der Dinge.


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