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Adblock Plus: Werbevermarkter wollen Adblocker blocken

Große deutsche Werbefirmen wollen weiterhin gegen Adblock Plus vorgehen. Dabei ist erst im vergangenen Herbst ein Gerichtsverfahren gescheitert.

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Werbevermarkter wollen gegen Adblock Plus vorgehen.
Werbevermarkter wollen gegen Adblock Plus vorgehen. (Bild: Adblock Plus)

Mehrere deutsche Werbefirmen wollen mit juristischen und technischen Schritten gegen die Eyeo GmbH und deren Werbeblocker Adblock Plus vorgehen. Eine Sprecherin von Sevenone Media (ProSiebenSat.1) bestätigte am Montag auf Anfrage von Golem.de einen entsprechenden Bericht des Magazins Focus vom Wochenende. Laut Focus beteiligen sich auch Axel Springer Media Impact und IP Deutschland (RTL) an den Plänen.

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Eine Sprecherin des Axel Springer Verlags wollte auf Anfrage keine Details zu geplanten technischen Mitteln gegen Adblocker nennen. Sie verwies auf den Online-Vermarkterkreis (OVK), der Medienberichten zufolge an einem Verfahren arbeitet, Nutzer von Adblockern zu identifizieren. Der letzte Schritt in einem mehrstufigen Verfahren bestehe darin, die Webseiten für die Verwender von Adblockern zu sperren, berichtete das Fachblatt horizont.net.

Firmen wie Sevenone Media sehen in dem Geschäftsmodell von Eyeo schon seit längerem eine "wettbewerbswidrige Behinderung". Durch die Software würden werbefinanzierte Onlinemedien "existenziell bedroht", hieß es nach Angaben der Eyeo-Anwälte in einem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung, den Sevenone Media im vergangenen Herbst vor dem Landgericht Hamburg gegen Eyeo erwirken wollte. Dadurch, dass "akzeptable" Werbung aufgrund teilweise entgeltlicher Verträge mit Werbetreibenden "durchgelassen" werde, stelle sich das Geschäftsmodell als "moderne Wegelagerei" und Behinderung der Vermarkter dar. Nach einer mündlichen Verhandlung vor Gericht zog Sevenone Media den Antrag wieder zurück.

Eyeo sieht Klage "gelassen entgegen"

Aus diesem Grund sieht Eyeo "einer eventuellen Klage durch die Onlinevermarkter jedoch gelassen entgegen", wie es in einer Stellungnahme hieß. Eyeo verwies darin nicht nur auf das oben genannte Verfahren, sondern auch auf eine Stellungnahme des Münsteraner Medienrechtlers Thomas Hoeren. Dieser kommt in einer Analyse zu dem Schluss: "Angebot und Vertrieb der Werbeblocker-Software 'Adblock Plus' sind aus wettbewerbsrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden."

Kritik am Geschäftsmodell von Eyeo hatte in der vergangenen Woche der Blogger Sascha Pallenberg geäußert. Seit Ende 2012 stehe auch Google auf der Whitelist von Adblock Plus und zahle dafür 25 Millionen US-Dollar an das 17-köpfige Unternehmen aus Köln, schrieb Pallenberg unter Berufung auf "außergewöhnlich gut unterrichte Kreise". Die Eyeo GmbH lässt Firmen für die Aufnahme in die Whitelist bezahlen, damit Adblock Plus ihre Werbung durchlässt. Das gilt zumindest für große Unternehmen. Neben Google zahlen Pallenberg zufolge auch Amazon, eBay und Yahoo an Eyeo, was eBay allerdings dementiert hat. 90 Prozent der Websites zahlen nach Angaben der Adblock-Plus-Macher nichts.



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Tobias Claren 06. Nov 2014

Ich sehe im ADP in Chrome keine solche Option. Bei ProSieben/Sat.1 erscheint "Stromberg".....

crazypsycho 06. Feb 2014

Warum sollte ich das? Vorallem weiß ich ja erst das die Seite Videowerbung mit Sound...

gema_k@cken 06. Feb 2014

Den Extremwerbern mit ihrer Klickiblitzi Flash-Werbung möchte ich aber schon schaden...

Friedrich.Thal 05. Feb 2014

Wenn man so in die Runde schaut da blinkt und flackert es aber mal überzählig rund um die...

Nolan ra Sinjaria 05. Feb 2014

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