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Bilder der FIR-Kamera: Genug Zeit, um zu reagieren
Bilder der FIR-Kamera: Genug Zeit, um zu reagieren (Bild: Adasky/Screenshot: Golem.de)

Adasky: Autonome Autos sollen im Infrarot-Bereich sehen

Bilder der FIR-Kamera: Genug Zeit, um zu reagieren
Bilder der FIR-Kamera: Genug Zeit, um zu reagieren (Bild: Adasky/Screenshot: Golem.de)

Kameras, Lidar, Radar: Moderne Autos haben diverse Sensoren, um andere Autos zu erkennen. Vor allem für Autonomes Fahren ist das wichtig. Das israelische Unternehmen Adasky hat eine neue Kameratechnik für autonome Autos entwickelt.

Einen Fußgänger oder ein Tier bei Dunkelheit oder im Nebel zu erkennen, ist eine wichtige und gleichzeitig schwierige Aufgabe - für einen Autofahrer ebenso wie für ein autonom fahrendes Auto. Roboterautos sollen Lebewesen auf der Straße künftig mit Hilfe einer Wärmebildkamera erfassen.

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Viper heißt das System, das das israelische Unternehmen Adasky entwickelt hat. Es besteht aus einer Kamera, die im fernen Infrarot-Bereich (FIR) arbeitet, und einem System zum Maschinensehen, das die Bilder der Kamera auswertet. Die Kamera ist 4,3 Zentimeter lang und hat einen Durchmesser von 2,6 Zentimetern. Sie hat eine Auflösung von 0,3 Megapixeln und nimmt 60 Bilder pro Sekunde auf.

Die tiefstehende Sonne blendet Viper nicht

Die Kamera erkennt laut Hersteller Fußgänger in einer Entfernung von mehr als 200 Metern, was dem Fahrzeug genug Zeit gibt, sich auf die die Situation einzustellen und zu reagieren. Sie wird nicht durch Licht im sichtbaren Spektrum geblendet, etwa durch die Scheinwerfer eines entgegenkommenden Fahrzeugs oder die Sonne. Das bedeutet, sie erfasst Fußgänger auch gegen die tiefstehende Sonne.

Aktuell sind autonom fahrende Autos mit Radar, Lidar sowie optischen Kameras ausgestattet. Diese Sensoren haben allerdings auch ihre Nachteile: Das Lidar etwa ist mit Regen, Schneefall oder Nebel überfordert. Radar kommt mit diesen Bedingungen besser klar. Dafür liefert es weniger detaillierte Informationen. Eine optische Kamera sieht zwar gut, aber nur bei Tageslicht oder wenn sie nicht geblendet wird.

Hier soll die FIR-Kamera, die die Wärmestrahlung auffängt, eine gute Ergänzung sein: Das System erfasst die Umgebung, ohne selbst Signale auszusenden, wie etwa Lidar oder Radar. Laut Hersteller gibt es keine Wechselwirkungen mit den anderen Sensoren des Fahrzeugs.


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triplekiller 21. Okt 2017

jetzt habe ich einen ohrwurm

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Dennisb456 20. Okt 2017

Naja die Technik gibts (gab es) auch schon in der Oberklasse (W221 zB). Ich denke...

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Bruto 20. Okt 2017

Ist zwar ein sehr gutes Ergebnis, aber schon im Bereich des Möglichen. Sowas sieht man...

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AllDayPiano 20. Okt 2017

Das liegt ja mitunter daran, dass die Kamera das Bild "aufstreckt" - also den wärmsten...

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Dieselmeister 19. Okt 2017

Ich habe eine Wärmebildkamera in meinem BMW. Bei Nebel ist ihre sichtweite deutlich unter...

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