Adaptive Sync für Notebooks: Nvidia arbeitet an G-Sync ohne Zusatzmodul
Nvidia hat bestätigt(öffnet im neuen Fenster), an Gaming-Notebooks mit G-Sync zu arbeiten und hierfür den Adaptive-Sync-Standard von Embedded Displayport (eDP) einzusetzen. Bisherige PC-Monitore mit proprietärer G-Sync-Unterstützung benötigen ein integriertes oder ein nachzurüstendes Modul, mit eDP ist dies nicht notwendig.
Während Adaptive Sync eine optionale Erweiterung von Displayport 1.2a ist, integrieren Embedded Displayport 1.3 und Mobility Displayport diese Funktion. Anders als der seit Jahren zugunsten der Akkulaufzeit verwendete Panel Self Refresh aktualisiert Adaptive Sync den Bildschirminhalt dynamisch mit dem Eintreffen neuer Frames, statt vorhandene Daten erneut anzuzeigen.

Da bei Notebooks die Panels üblicherweise per Embedded Displayport angeschlossen sind, ist der Schritt hin zu Adaptive Sync nicht weit, noch befindet sich G-Sync für Gaming-Notebooks aber in einer frühen Phase. Nvidia hatte Asus einen speziellen Betatreiber für Tests mit dessen G751 geschickt, der versehentlich veröffentlicht wurde.
In Kombination mit Asus' Gaming-Notebook funktioniert G-Sync via Embedded Displayport samt Adaptive Sync ohne ein zusätzliches Modul, wenngleich noch mit Aussetzern. Auf Nachfrage sagte Nvidia, man arbeite an G-Sync-Notebooks, die in naher Zukunft erscheinen sollen.
Für PC-Monitore könnte dies übrigens bedeuten, dass Nvidia eventuell schon mit dem kommenden GM200-Chip die optionale Adaptive-Sync-Erweiterung und damit einen gemeinsamen Standard unterstützt, so wie AMD bisher mit seiner Freesync genannten Variante. Nvidia dürfte zwar weiterhin von G-Sync sprechen, unter der Haube sollte die Technik aber identisch sein.
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