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Adaptive Interfaces:
Wenn Software ihre Oberfläche selbst optimiert

Interfaces der Zukunft
KI-gestützte Interfaces passen Funktionen, Dashboards, Workflows an Nutzerbedürfnisse an. Das hilft, kann aber unerwünschte Effekte haben.
/ Klaus Manhart
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Das Interface entwickelt sich damit vom statischen Dashboard zu einem intelligenten Analysewerkzeug. (Bild: kabeergraphics/Pixabay)
Das Interface entwickelt sich damit vom statischen Dashboard zu einem intelligenten Analysewerkzeug. Bild: kabeergraphics/Pixabay

Digitale Benutzeroberflächen waren lange Zeit statisch: Softwareentwickler entwarfen Menüs, Dialoge und Dashboards und die Anwender mussten lernen, sich darin zurechtzufinden. Mit dem Aufkommen von leistungsfähigen Datenanalysen und KI-Methoden beginnt sich dieses Verhältnis zu verschieben. Moderne Software kann beobachten, wie Menschen mit ihr arbeiten: Sie kann Muster im Nutzerverhalten erkennen und die Oberfläche entsprechend anpassen. Solche adaptiven Interfaces versprechen nicht nur mehr Komfort für Anwender, sondern vor allem effizientere Arbeitsprozesse in komplexen IT-Umgebungen.

Gerade in solchen Unternehmenssystemen kann das einen erheblichen Unterschied machen. ERP-Systeme, Entwicklungsumgebungen oder IT-Management-Plattformen umfassen oft hunderte Funktionen und Konfigurationsoptionen. Adaptive Interfaces helfen dabei, diese Komplexität zu reduzieren. Die Software erkennt, welche Werkzeuge Nutzer häufig benötigen, welche Arbeitsschritte typischerweise zusammen auftreten und in welchem Kontext eine Aufgabe ausgeführt wird. Wir zeigen typische Beispiele, welche konkreten Vorteile sie haben und wo Entwickler aufpassen müssen.

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