Abo
  • Services:

Adapteva Parallela: Kickstarter-Supercomputer mit 64 Kernen wird ausgeliefert

Adapteva plant, die 64-Kern-FPU Epiphany IV demnächst an die Unterstützer der Kickstarter-Kampagne von 2012 auszuliefern. Die Open-Source-Hardware soll bis zu 102 Gflops bei unter 2 Watt Leistungsaufnahme erreichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Board mit der 64-Kern-Version Epiphany IV
Das Board mit der 64-Kern-Version Epiphany IV (Bild: Adapteva)

Vor gut anderthalb Jahren startete Adapteva eine Kickstarter-Kampagne, um die Parallella Computing Platform zu finanzieren. Demnächst möchten die Entwickler die 199 US-Dollar kostende 64-Kern-Version ausliefern. Die Variante mit 16 Recheneinheiten für 99 US-Dollar wurde bisher an rund 3.000 Unterstützer verschickt, weitere sollen diese Woche folgen.

  • Der winzige Epiphany IV (Bild: Adapteva)
  • Blockdiagramm von Parallela (Bild: Adapteva)
  • Blockdiagramm des Epiphany IV (Bild: Adapteva)
Der winzige Epiphany IV (Bild: Adapteva)
Stellenmarkt
  1. Hays AG, Raum Stuttgart
  2. 10X Innovation GmbH & Co. KG, Berlin

Parallela basiert auf Adaptevas Multicore-Architektur Epiphany, gefertigt werden die 64-Kern-Chips auf den Beschleunigerboards im 28-Nanometer-SLP-Prozess von Globalfoundries. Technisch handelt es sich bei dem Epiphany IV genannten Chip um ein Arrangement von 64 kleinen RISC-Kernen mit je 32 KByte SRAM und einem Cortex-A9 als Steuereinheit. Hinzu kommen 2 MByte Cache und 1 GByte LPDDR2-Arbeitsspeicher, der komplette Chip soll nur 8,4 Quadratmillimeter groß sein.

Adapteva gibt eine Taktfrequenz von bis zu 800 MHz an, die Rechenleistung beträgt 102 Gflops (einfache Genauigkeit). Das ist viel weniger, als heutige Low-Cost-Grafikkarten erreichen, jedoch benötigen diese deutlich mehr Energie: Der Epiphany IV genehmigt sich nur 2 Watt unter Last und sei damit laut Adapteva der "weltweit effizienteste Computer".

Die Chips sind auf einer 86 x 53 Millimeter großen Platine verlötet, die Stromversorgung wird durch einen USB-Anschluss oder ein 5-Volt-Netzteil sichergestellt. Jedes Board verfügt über zwei USB-Ports, einen HDMI-Ausgang, Gigabit-Ethernet und zwei GPIO-Kanäle. Ein Ubuntu-Linux ist auf der 16-GByte-Micro-SD-Karte vorinstalliert.

Die Parallella Computing Platform eignet sich laut Adapteva für sehr viele Anwendungsszenarien, angefangen bei Gesichts-, Sprach- und Gestenerkennung über Videokonferenzen, GNU Audio und Automotive bis hin zu Robotergehirnen und Drohnen (UAVs).



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 15% auf ausgewählte Monitore, z. B 27xq QHD/144 Hz für 305,64€ statt 360,25€ im...
  2. (u. a. DOOM für 6,99€, Assassin's Creed Odyssey für 49,99€ und Civilization VI - Digital...
  3. (u. a. UE65NU7409 für 849€ statt 1.039,98€ im Vergleich)
  4. 39,98€ (Vergleichspreis ca. 72€)

peterkleibert 30. Apr 2014

Sehr Aufschlussreich! Besten Dank für die Erklärungen.

pythoneer 30. Apr 2014

Musst du jetzt eine unsinnige Diskussion über Werbung im Internet anfangen? Und dass ich...

derats 30. Apr 2014

Nö. Die Untergrenze für Parallelisierung ist immer der serielle Ablauf. Amdahls Gesetz...


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Skydio R1 Apple Watch zur Drohnensteuerung verwendet
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  3. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen

    •  /