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Verbindung trotz fehlgeschlagenem Revocation-Check
Verbindung trotz fehlgeschlagenem Revocation-Check (Bild: Adam Langley)

Adam Langley: Google will bei SSL auf Online-Revocation-Checks verzichten

Verbindung trotz fehlgeschlagenem Revocation-Check
Verbindung trotz fehlgeschlagenem Revocation-Check (Bild: Adam Langley)

Adam Langley aus Googles Sicherheitsteam kündigt in seinem privaten Blog an, dass Googles Browser Chrome bei SSL künftig nicht bei der CA anfragen wird, ob ein Zertifikat zurückgezogen wurde. Das erhöhe die Sicherheit nicht und dauere dadurch unnötig lang.

Baut ein Browser eine verschlüsselte Verbindung per SSL auf, prüft er nicht nur, ob das verwendete Zertifikat gültig ist, sondern führt auch eine sogenannte Revocation-Prüfung durch. Dabei wird mit einer Anfrage an die zuständige Certificate Authority geklärt, ob diese das gültig erscheinende Zertifikat nicht längst zurückgezogen hat.

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Auf diese Prüfung werde Googles Browser Chrome künftig verzichten, schreibt Adam Langley aus Googles Sicherheitsteam in seinem privaten Blog. Nach Ansicht von Langley bietet diese Prüfung keine zusätzliche Sicherheit: Kann ein Browser die CA nicht erreichen, was häufiger vorkommen soll als die meisten denken, baut er die Verbindung dennoch auf. Ein Angreifer, der sich ein falsches Zertifikat verschafft und Nutzer auf seine Seite gebracht hat, muss also lediglich den einmaligen Zugriff auf die CA verhindern.

Langley vergleicht dieses durchaus übliche Vorgehen mit einem Sicherheitsgurt, der im Fall eines Unfalls aufgeht. Das System funktioniert fast immer, nur nicht dann, wenn man es wirklich benötigt.

Zudem verlangsamen die Revocation-Checks den Aufbau einer verschlüsselten Verbindung, was dazu führe, dass viele Websitebetreiber lieber auf SSL verzichten. Die Verzögerung betrage im Durchschnitt rund eine Sekunde, so Langley.

Statt also die Zertifikate beim Verbindungsaufbau zu prüfen, soll Chrome künftig auf eine integrierte Liste mit zurückgezogenen Zertifikaten zurückgreifen. Diese stellt Google aus Listen zurückgezogener Zertifikate zusammen, die von den CAs veröffentlicht werden sollen. Dieser Ansatz, so Langley, biete Nutzern letztendlich einen besseren Schutz und beschleunige zudem SSL.

Die Liste der zurückgezogenen Zertifikate will Google als Browserupdate verteilen, wobei die Liste ohne Neustart des Browsers aktualisiert werden kann. Zwar könnten Angreifer auch diese Anfragen blockieren, sie müssten das aber dauerhaft tun, was schwieriger sei, als die einmalige Anfrage bei einem Revocation-Check zu unterbinden.


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Martin F. 07. Feb 2012

Erstmal die Seite laden, parallel die CA nach Widerruf befragen und Eingaben (oder falls...

Programie 07. Feb 2012

Es muss ja nicht die CA kompromittiert sein. Ein einfaches Umbiegen der Anfrage an einen...



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