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ADAC-Report: Tesla Model Y mit höchster Mängelquote beim TÜV

Der ADAC hat seinen neuen TÜV-Report veröffentlicht, in dem erstmals auch Elektroautos umfassend bewertet werden – Tesla schneidet schlecht ab.
/ Tobias Költzsch
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Das Model Y von Tesla (Bild: Friedhelm Greis/Golem)
Das Model Y von Tesla Bild: Friedhelm Greis/Golem

Im TÜV-Report 2026 des ADAC hat der Automobilclub erstmals umfassend auch Elektroautos bewertet und miteinander verglichen(öffnet im neuen Fenster). Im diesjährigen Report sind so viele E-Autos wie nie zuvor vertreten.

Das Elektroautomodell mit der geringsten Mängelquote ist der Mini Cooper SE mit 3,5 Prozent, gefolgt vom Audi Q4 E-Tron mit 4 Prozent und dem Fiat 500e mit 4,2 Prozent. Auf den mittleren Rängen des 110 Fahrzeuge umfassenden Rankings liegen der ID.3 und der ID.4/ID.5 von VW.

Den letzten Platz belegt in diesem Jahr Teslas Model Y mit einer Mängelquote von 17,3 Prozent. Laut ADAC ist das der höchste Mängelwert in dieser Altersklasse seit zehn Jahren. Beim Model Y treten vor allem Probleme bei des Achsaufhängungen, den Bremsscheiben und der Beleuchtung auf.

Achsaufhängungen und Bremsen häufige Probleme bei E-Autos

Mängel bei Achsaufhängungen und den Bremsen treten laut TÜV-Report bei Elektroautos häufiger auf. "Achsaufhängungen leiden unter dem hohen Gewicht der Antriebsbatterie und die Bremsen werden aufgrund der Rekuperation selten genutzt", erklärte der Geschäftsführer des TÜV-Verbands, Dr. Joachim Bühler.

Das Schlusslicht der Auflistung im vergangenen Jahr, Teslas Model 3, liegt in diesem Jahr auf dem vorvorletzten Platz. Die Mängelquote von 13,1 Prozent bezeichnete der ADAC als "enttäuschend".

Auf alle Antriebsarten betrachtet zeigt sich im TÜV-Report eine Zunahme von Fahrzeugen, die die Hauptuntersuchung mit "erheblichen" oder "gefährlichen Mängeln" nicht bestehen. Es sind 21,5 Prozent der Fahrzeuge, die zur Hauptuntersuchung müssen – im Vorjahr waren es 0,9 Prozentpunkte weniger.

Zwei Drittel der Fahrzeuge besteht die Hauptuntersuchung

Auch der Anteil an Fahrzeugen, die geringe Mängel aufweisen, ist gestiegen – von 11,5 auf 12,3 Prozent. Zwei Drittel der Autos in der Hauptuntersuchung bestehen diese allerdings – 66,1 Prozent. 0,1 Prozent der Fahrzeuge werden als "verkehrsunsicher" eingestuft. Das bedeutet, dass die Autos so unsicher sind, dass sie sofort stillgelegt werden.


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