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AD Case: Ausklappbare Federn als Bruchschutz in der Handyhülle

Ein neues Spezialgehäuse mit ausklappbaren Federn soll Smartphones bei Stürzen besser schützen. Entwickelt hat das AD Case ein Student.
/ Andreas Donath
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AD Case (Bild: frenzel + mayer solutions)
AD Case Bild: frenzel + mayer solutions

Das von einem Studenten der Hochschule Aalen entwickelte AD Case(öffnet im neuen Fenster) ist eine Art Airbag für das Smartphone. Anstelle eines aufblasbaren Kissens zum Schutz des Geräts werden jedoch eingebaute Sensoren und acht hakenartige Federn verwendet. Die Federn klappen automatisch aus, wenn die Sensoren im Gehäuse erkennen, dass sich das Gerät im freien Fall befindet. AD steht für aktive Dämpfung,

Falls die Hülle so gut funktioniert, wie es in einem SWR-Beitrag über den Studenten Philip Frenzel aussieht(öffnet im neuen Fenster), dürfte am Smartphone kaum ein Schaden entstehen. Das AD Case lässt sich zudem anders als ein Airbag immer wieder verwenden. Nutzer müssen vorher nur jede Feder in das Gehäuse zurückklappen, schon ist das Smartphone vor dem nächsten Sturz geschützt – wobei dies nur bei glatten Oberflächen der Fall sein dürfte. Fällt das Smartphone mit dem AD Case auf unebene Oberflächen wie Felsen, könnte es trotzdem Bodenberührung haben.

AD Case
AD Case (00:04)

Auch wenn der Erfinder daran gedacht haben wird, einige Sicherheitsmaßnahmen gegen unerwünschte Entfaltung der Federn einzubauen, ist der Gedanke, dass die Hülle aufgeht, während der Nutzer sein Smartphone in der Hosentasche transportiert, nicht gerade angenehm.

Frenzel erhielt bereits eine Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Mechatronik und meldete ein Patent für sein AD Case an. Künftig soll die Smartphonehülle über Kickstarter finanziert werden. Preisangaben stehen noch aus.


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