Abo
  • IT-Karriere:

Activision: Vertragsdetails über Bungies Halo-Nachfolger

Das nächste Spiel des Entwicklerstudios Bungie erscheint im Herbst 2013 - und dann folgen im jährlichen Wechsel eine Erweiterung und ein Nachfolger. Das und weitere, auch finanzielle Details verrät der Vertrag zwischen den Halo-Machern und Publisher Activision.

Artikel veröffentlicht am ,
Startgrafik von der Bungie-Webseite
Startgrafik von der Bungie-Webseite (Bild: Bungie)

Activision liefert sich schon länger einen aufwendigen Rechtsstreit mit den ehemaligen Chefs von Infinity Ward. Eine Folge: Ein Vertrag mit einem weiteren Entwicklerstudio ist an die Öffentlichkeit gelangt. Dabei geht es um eine aus dem Jahr 2010 stammende, eigentlich vertrauliche Vereinbarung zwischen Activision und den früher vorübergehend zu Microsoft gehörenden Spielemachern von Bungie, die vor allem für Halo bekannt sind.

Stellenmarkt
  1. igefa IT-Service GmbH & Co. KG, Ahrensfelde bei Berlin, Dresden
  2. Bietigheimer Mediengesellschaft mbH, Bietigheim-Bissingen

Der von der Los Angeles Times online gestellte und inzwischen auch von Bungie als echt bestätigte Vertrag gewährt einige Einblicke in die Spielebranche. So haben sich die Beteiligten festgelegt, im Herbst 2013 den ersten Teil einer Actionserie namens Destiny zu veröffentlichen. Ende 2015, 2017 und 2019 sollen dann Nachfolger erscheinen - und in den Jahren dazwischen Erweiterungen; zusätzlich soll es auch Downloaderweiterungen (DLC) geben. Dass diese Planung angesichts der seit 2010 deutlich gestiegenen Bedeutung von DLC so immer noch gilt, ist eher unwahrscheinlich.

Das Spiel sollte ursprünglich für die Xbox 360 und einen Nachfolger erscheinen; eine spätere Veröffentlichung für die Playstation 3 sollte geprüft werden. Ab Teil 2 ist dann auch eine PC-Version aufgeführt.

Für die Entwicklung zahlt Activision ab 2010 jährlich 2,5 Millionen US-Dollar an Bungie. Dazu kommen später noch diverse weitere Zahlungen: 2,5 Millionen US-Dollar gibt es, wenn Destiny bei Meta-Wertungsseiten wie Gamerankings.com mehr als 90 Punkte erhält. Außerdem erhält Bungie 20 Prozent der operativen Umsätze, wenn diese bei bis zu 100 Millionen US-Dollar liegen - sollten es mehr als 400 Millionen US-Dollar werden, bekommen die Entwickler sogar 35 Prozent.

Activision hat sich einige Ausstiegsklauseln vorbehalten: So kann der Publisher den Vertrag kündigen, falls das erste Destiny in den ersten sechs Monaten weniger als fünf Millionen Käufer findet. Die Rechte an der Marke bleiben in jedem Fall bei Bungie - allerdings hat Activision das Recht, vor anderen Unternehmen über eine weitere Zusammenarbeit zu verhandeln.

Über den Inhalt des Spiels verrät der Vertrag nur sehr wenig. Angeblich gehört es ins Genre der "Sci-Fantasy, Action-Shooter Games" mit "Massively Multiplayer"-Elementen. Falls der 2010 vereinbarte Zeitplan nicht inzwischen in Absprache zwischen beiden Vertragspartnern geändert wurde, müsste Activision das Spiel eigentlich demnächst ankündigen - zum Beispiel auf der E3 2012 in Los Angeles.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Lenovo Y25f-10 144 Hz für 159€)
  2. (u. a. Anno 1800 - Sonderausgabe für 33€ und Fast & Furious 6 Steelbook für 4,99€)
  3. 249,99€ + 5€-Versand (USK 18) - Bestpreis!
  4. (aktuell u. a. Corsair T1 Race 2018 in diversen Farben für 229,90€ + Versand. Bestpreis!)

jg (Golem.de) 23. Mai 2012

Jetzt nicht mehr, danke.


Folgen Sie uns
       


Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen

Die Philips Hue Play HDMI Sync Box ist ein HDMI-Splitter, über den Hue Sync verwendet werden kann. Im ersten Kurztest funktioniert das neue Gerät gut.

Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen Video aufrufen
Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Verkehrssicherheit: Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall
Verkehrssicherheit
Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall

Soll man tonnenschwere SUV aus den Innenstädten verbannen? Oder sollten technische Systeme schärfer in die Fahrzeugsteuerung eingreifen? Nach einem Unfall mit vier Toten in Berlin mangelt es nicht an radikalen Vorschlägen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Torc Robotics Daimler-Tochter testet selbstfahrende Lkw
  2. Edag Citybot Wandelbares Auto mit Rucksackmodulen gegen Verkehrsprobleme
  3. Tusimple UPS testet automatisiert fahrende Lkw

Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen
  2. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  3. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich

    •  /