Activision Blizzard: World of Warcraft wieder unter 10 Millionen Abonnenten

Mists of Pandaria hat dem Mitgliederstamm von World of Warcraft nur einen kurzen Höhenflug über die 10-Millionen-Marke beschert. Richtig zufrieden dürfte Blizzard aber mit dem Verkaufserfolg von Diablo 3 sein.

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Artwork von World of Warcraft
Artwork von World of Warcraft (Bild: Blizzard)

Weltweit rund 9,6 Millionen Menschen haben derzeit eine Mitgliedschaft bei World of Warcraft, so Blizzard bei der Bekanntgabe von Geschäftszahlen. Damit ist die Abozahl wieder unter die Marke von 10 Millionen gefallen, die das MMORPG nach der Veröffentlichung von Mists of Pandaria überschritten hatte. Einen kleinen Anteil daran hat wahrscheinlich auch, dass der ein oder andere Spieler seine Freizeit in Diablo 3 verbracht hat: Rund 12 Millionen Exemplare hat Blizzard verkauft - was für einen Titel, der nur für Windows-PC und Mac OS zur Verfügung steht, ein echter Erfolg ist.

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Der Gesamtkonzern Activision Blizzard hat in den Monaten Oktober bis Dezember 2012 einen Umsatz von 1,77 Milliarden US-Dollar erzielt. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 1,41 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn lag bei 354 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 99 Millionen US-Dollar).

Im gesamten Geschäftsjahr, das von Januar bis Dezember 2012 lief, hat der Konzern einen Umsatz von 4,86 Milliarden US-Dollar erzielt - ein neuer Rekord, und die klare Spitzenposition in der Spielebranche. Im Vorjahr lag der Umsatz bei 4,76 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn lag bei 1,15 Milliarden US-Dollar - was eine für die meisten Anleger wohl sehr zufriedenstellende Umsatzrendite ergibt; im Vorjahr war der Gewinn 64 Millionen US-Dollar niedriger.

Neben den Blizzard-Titeln haben die in der Sparte Activision geführten Marken Call of Duty und Skylanders besonders zu den guten Zahlen beigetragen. Black Ops 2 hatte innerhalb von 15 Tagen die Umsatzmilliarde übersprungen. Skylanders hat dafür zwar wesentlich länger gebraucht - nämlich seit der ersten Veröffentlichung im Oktober 2011. Allerdings ist das für sich genommen auch ein sehr starkes Ergebnis. Über 100 Millionen der Kunststofffiguren wurden inzwischen verkauft.

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Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Management eine deutliche Abschwächung bei Umsatz und Gewinn. Zum einen, weil der Wechsel zur nächsten Konsolengeneration ansteht, zum anderen, weil es bei Blizzard keinen ganz großen Blockbuster wie Diablo 3 geben wird. In der Pipeline ist dort vor allem Starcraft 2: Heart of the Swarm, das Mitte März 2013 erscheint. Zu dem nächsten MMO des Entwicklerstudios (Projektname: Titan) steht in der Bilanz nur, dass es noch nicht angekündigt wurde - was immerhin bedeutet, dass die Arbeit daran weitergeht.

Bei Activision hat die Produktion eines neuen Call of Duty natürlich schon lange begonnen, wahrscheinlich handelt es sich um Teil 4 in der Modern-Warfare-Reihe. Erst in den vergangenen Tagen hatte der Publisher außerdem das nächste Skylanders angekündigt. Das trägt den Untertitel Swap Force und die auffälligste Neuerung ist, dass der Spieler die Kunststofffiguren in der Mitte teilen, neu zusammenstecken und so zusätzliche Kreaturen erschaffen kann.

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throgh 11. Feb 2013

Das nennt sich "erschaffene Realität". Wenn man diesen Passus von "PC-Spiele sind tot...

aLumix 10. Feb 2013

D3 ist an sich echt gut. Es spielt sich sehr flüssig und macht auch Spass am Anfang. Aber...

Haudegen 09. Feb 2013

Der Infarkt kommt dann wenn man die echte Ingame-Grafik sieht.

beaver 08. Feb 2013

Und noch einmal: Schlag Sarkasmus mal nach.



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